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100 Jahre Plattenbau
Neues Leben für die „Platte“ – Plattenbauten in Thüringen vor und nach der Wende
In der DDR waren Plattenbauten ein Instrument zur Lösung der Wohnungsfrage und Kernstück der SED-Sozialpolitik. Nach der Wende folgten vielerorts massenhafter Leerstand und schließlich großflächiger Abriss der in Verruf geratenen Betonwüsten. Dass die „Platte“ eine Zukunft haben kann, zeigt sich auch an bemerkenswerten Thüringer Beispielen.

Die Wohnungsgenossenschaft Pößneck investierte in ihren Bestand, sanierte und entkernte Wohnblocks und rüstete in der Rosa-Luxemburg-Straße Wohnungen, die bisher keinen Balkon hatten, mit Balkonen nach. (Archivbild)© OTZ | Brit Wollschläger

