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Kostja Ullmann & Lasse Sobiech: Wie aus Freundschaft eine Weinmarke wurde
Den einen kennt man als Schauspieler, den anderen als Fußball-Profi, der unter anderem beim FC St. Pauli und dem Hamburger SV gespielt hat: Gemeinsam sind Kostja Ullmann und Lasse Sobiech jetzt auch unter die Weinmacher gegangen. Drei Jahre haben sie an ihrer gemeinsamen Marke „Beus“ (steht für between us, zwischen uns) gearbeitet, jetzt sind die ersten Weine da – und die Freunde, die sich durch Zufall vor 15 Jahren in einem Restaurant in Hamburg kennengelernt haben, zu Gast in unserer Reihe „Vier Flaschen“ (zu hören unter www.abendblatt.de/podcast, zu sehen auf unserem Youtube-Kanal). Gastgeber Michael Kutej und Lars Haider testeten ausnahmsweise nur drei Weine, weil es mehr von Ullmann/Sobiech noch nicht gibt. Sie stammen alle aus Stellenbosch in Südafrika, kosten zwischen 18 und 42 Euro.
Los geht es mit dem Rosé Manelle 2025, benannt nach der Mutter von Kostja Ullmann. Der Rosé erinnert an entsprechende Weine aus der Provence, und „ist damit genau das, was die Leute heute wollen“, so Kutej: Frisch, relativ trocken, sehr fein und mit nur 12,5 Prozent Alkohol.
Der Beus Chardonnay aus dem Jahr 2024 lag zwar zwölf Monate im Holzfass, man schmeckt es ihm aber kaum an. Dafür schmeckt man Biskuitteig, Orange und etwas Birne, eine Kombination die lange bleibt – und die, so Sobiech, „Leuten gefällt, die normalerweise mit Chardonnay fremdeln.“
Bleibt in Flasche Nummer drei ein Rotwein, der zu 70 Prozent aus Cabernet Sauvignon und zu 30 Prozent aus Syrah besteht, das Verhältnis der beiden Rebsorten haben Sobiech und Ullmann selbst festgelegt: Er schmeckt nach Kirsche, Marzipan, schwarzem Pfeffer und gerösteter roter Paprika, ist recht saftig und würzig. Kutejs Tipp: Unbedingt gut gekühlt trinken!

Podcast-Folge
Kostja Ullmann & Lasse Sobiech: Wie aus Freundschaft eine Weinmarke wurde
Vier Flaschen – Wein entdecken und genießen

