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Ehrliche Aufarbeitung des Thüringer Awo-Skandals gefordert
Zeulenroda. Im Thüringer Awo-Skandal verhält sich die SPD merkwürdig ruhig; dabei gibt es traditionell viele Verbindungen zwischen Partei und Wohlfahrtsverband. Ein Zeulenrodaer SPD-Mitglied fordert deshalb nun von seiner Partei, für eine schonungslose Aufarbeitung der Affäre zu sorgen.

Die Thüringer Arbeiterwohlfahrt (Awo) steckt in der Krise, weil ein interner Prüfbericht des Bundesverbandes ergeben hat, dass den Geschäftsführern der Awo-Tochterfirma AJS jahrelang viel zu hohe Gehälter gezahlt wurden. Die Thüringer SPD indes tut so, als ginge sie dieser Skandal nichts an. Dabei sind Awo und SPD traditionell schwesterlich verbandelt.© Fabian Klaus

