Zur Wahl von Ministerpräsident Mario Voigt und dem Zustandekommen der Brombeer-Koalition gibt es zahlreiche Reaktionen aus Wirtschaft, Gesellschaft und Politik. Hier ausgewählte Stimmen (gekürzt):

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Hartmut Koch, Präsident des Verbandes der Wirtschaft Thüringens:
In den vergangenen Wochen hat er durch Verhandlungsgeschick, offene und wertschätzende Kommunikation gezeigt, dass Parteien auch mit sehr unterschiedlichen Positionen zu gemeinsamen Positionen kommen können, die im Koalitionsvertrag formuliert sind. Ich hoffe, dass dieser lösungsorientierte und wertschätzende Kommunikationsstil das Brombeer-Bündnis trägt, um bei den anstehenden Herausforderungen pragmatische Entscheidungen für Thüringen zu treffen. Die Wirtschaft braucht dringend Planungssicherheit und investitionsfreundliche Rahmenbedingungen.
Hartmut Koch, Präsident des Verbandes der Wirtschaft Thüringens: In den vergangenen Wochen hat er durch Verhandlungsgeschick, offene und wertschätzende Kommunikation gezeigt, dass Parteien auch mit sehr unterschiedlichen Positionen zu gemeinsamen Positionen kommen können, die im Koalitionsvertrag formuliert sind. Ich hoffe, dass dieser lösungsorientierte und wertschätzende Kommunikationsstil das Brombeer-Bündnis trägt, um bei den anstehenden Herausforderungen pragmatische Entscheidungen für Thüringen zu treffen. Die Wirtschaft braucht dringend Planungssicherheit und investitionsfreundliche Rahmenbedingungen.© vwt | Christiane Bredehorn
Dieter Bauhaus, Präsident der Industrie- und Handelskammer Erfurt: 
Nun muss die Koalition ihre Handlungsfähigkeit rasch unter Beweis stellen. Pragmatismus vor Ideologie, Verantwortung fürs Land vor Parteiinteressen und konkrete Handlungen statt großer Worte – an dieser Selbstbeschreibung aus dem Koalitionsvertrag werden wir die Regierungsarbeit messen. Die Wirtschaft braucht jetzt klare Signale des Aufbruchs und mittelfristig mehr Planungssicherheit. Als IHK Erfurt werden wir einen engen, verbindlichen und ergebnisorientierten Austausch zwischen regionaler Wirtschaft und Landespolitik forcieren.
Dieter Bauhaus, Präsident der Industrie- und Handelskammer Erfurt:  Nun muss die Koalition ihre Handlungsfähigkeit rasch unter Beweis stellen. Pragmatismus vor Ideologie, Verantwortung fürs Land vor Parteiinteressen und konkrete Handlungen statt großer Worte – an dieser Selbstbeschreibung aus dem Koalitionsvertrag werden wir die Regierungsarbeit messen. Die Wirtschaft braucht jetzt klare Signale des Aufbruchs und mittelfristig mehr Planungssicherheit. Als IHK Erfurt werden wir einen engen, verbindlichen und ergebnisorientierten Austausch zwischen regionaler Wirtschaft und Landespolitik forcieren.© FUNKE Foto Services | Sascha Fromm
Ulrich Neymeyr, katholischer Bischof, Bistum Erfurt:
Neymeyer gratuliert zusammen mit seinen Bischofs-Kollegen für die Bistümer Dresden-Meißen, Heinrich Timmerevers; und Fulda, Michael Gerber. In einer von Polarisierungen und Zukunftsängsten geprägten Gesellschaft sei es eine große Herausforderung, das Land „besonnen zu regieren und die Menschen für unsere mitunter mühseligen demokratischen Verfahren zu gewinnen“, so die Bischöfe. Eine seriöse Politik, die sich der komplexen Wirklichkeit stellt, Bewährtes verteidigt, aber auch die notwendigen Veränderungen anpackt, sei wichtiger denn je. 
Ulrich Neymeyr, katholischer Bischof, Bistum Erfurt: Neymeyer gratuliert zusammen mit seinen Bischofs-Kollegen für die Bistümer Dresden-Meißen, Heinrich Timmerevers; und Fulda, Michael Gerber. In einer von Polarisierungen und Zukunftsängsten geprägten Gesellschaft sei es eine große Herausforderung, das Land „besonnen zu regieren und die Menschen für unsere mitunter mühseligen demokratischen Verfahren zu gewinnen“, so die Bischöfe. Eine seriöse Politik, die sich der komplexen Wirklichkeit stellt, Bewährtes verteidigt, aber auch die notwendigen Veränderungen anpackt, sei wichtiger denn je. © dpa | Martin Schutt
Tim Reukauf, Landesvorsitzender des Thüringer Lehrerverbandes:
Eine funktionierende Regierung ist die Voraussetzung dafür, dass wichtige Entscheidungen getroffen und umgesetzt werden können. Die staatspolitische Verantwortung gebietet es, jetzt geschlossen und zügig zu handeln. Gerade im Bildungsbereich benötigt es dringend Planungssicherheit, um zentrale Herausforderungen anzugehen.
Tim Reukauf, Landesvorsitzender des Thüringer Lehrerverbandes: Eine funktionierende Regierung ist die Voraussetzung dafür, dass wichtige Entscheidungen getroffen und umgesetzt werden können. Die staatspolitische Verantwortung gebietet es, jetzt geschlossen und zügig zu handeln. Gerade im Bildungsbereich benötigt es dringend Planungssicherheit, um zentrale Herausforderungen anzugehen.© TLV | TLV

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Wie weiter nach der Wahl in Thüringen - Podium
Matthias Kreft, Hauptgeschäftsführer des Verbandes der Wirtschaft Thüringens: Wir erwarten jetzt zügiges Handeln in den zentralen Fragen, die für die Wirtschaft besonders wichtig sind. Um die Standortattraktivität Thüringens zu stabilisieren, muss sich die neue Landesregierung dringend für bezahlbare Energie einsetzen, die digitale Infrastruktur und der ÖPNV − insbesondere im ländlichen Raum − gezielter ausgebaut werden sowie der Bürokratieabbau spürbar betrieben werden. Ein zentraler Aspekt ist hier, die Verwaltung durch gezielte kundenfreundliche Lösungen zum Dienstleister umzusteuern. In der Bildung geht es vorrangig darum, die Selbstständigkeit und Eigenverantwortlichkeit in den Schulen zu erhöhen, dem Stundenausfall wirksam entgegen zu wirken und Berufsschulen zu stärken. Jugendliche ohne Abschluss dürfen nicht ohne Anschluss durch das Raster fallen.© Funke Medien Thüringen | Marvin Reinhart

Martin Truckenbrodt, Thüringer Landesvorsitzender der Ökologisch-Demokratischen Partei:
Mit der Brombeere bekommt Thüringen zum zweiten Mal in Folge eine Minderheitsregierung. Gäbe es die 5-Prozent-Sperrklausel nicht und würde man die Auswirkungen des taktischen Wählens erst einmal nicht berücksichtigen, wären auch B‘90/Grüne (drei Sitze), Freie Wähler, FDP, Tierschutz hier! und eventuell sehr knapp die Werteunion (jeweils ein Sitz) im Thüringer Landtag vertreten. Die AfD hätte dann keine Sperrminorität und es gäbe die Möglichkeit für eine Mehrheitsregierung, welche mit den Abgrenzungsbeschlüssen der CDU kompatibel wäre. 

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Thüringen hat einen neuen Ministerpräsidenten
Tacheles Thüringen
 
Urkunde für das Stahlwerk
Ralf-Uwe Bauer, Industrie- und Handelskammer Ostthüringen zu Gera: Die neue Landesregierung muss Rahmenbedingungen schaffen, die mehr Freiraum lassen – für unternehmerisches Handeln und Investitionen. Wir werden mit konkreten Vorschlägen aus unseren Mitgliedsunternehmen unterstützen, beispielsweise für echten Bürokratieabbau in Thüringen, und freuen uns auf eine konstruktive Zusammenarbeit mit Ministerpräsident Mario Voigt und seiner Landesregierung.© OTZ | Guido Berg
POLITIK - LANDESPRESSEKONFERENZ  IM THÜRINGER LANDTAG  MIT DEN FRAKTIONSVORSITZENDEN
Björn Höcke, Fraktionsvorsitzender der AfD im Thüringer Landtag: „Voigt hat mehr linke Partner als die CDU konservative Werte“, sagte Höcke nach der Wahl des CDU-Politikers im Landtag in Erfurt. Voigts Machtwille sei so groß, dass er die Restbestände von Konservatismus und Traditionsbewusstsein in der CDU opfere. Voigt habe mit seiner Wahl zum Ministerpräsidenten die CDU in Thüringen zu Grabe getragen. Die AfD habe „komplett und geschlossen“ gegen Voigt gestimmt, so Höcke.© FUNKE Foto Services | Sascha Fromm
Christian Schaft
Christian Schaft, Fraktionsvorsitzender der Linken im Thüringer Landtag: Das politische Ziel ist klar: Thüringen braucht über die gesamte Wahlperiode stabile politische und vor allem demokratische Verhältnisse und eine Regierung, die das Land im Blick hat, nicht die Interessen ihrer Bundesparteien. Unsere Unterstützung für den geordneten Übergang ist ein Vertrauensvorschuss, aber auch kein Blankoscheck. Wir bleiben bei unseren politischen Zielen und werden um Mehrheiten für deren Umsetzung werben.© Die Linke Thüringen | Christian Seeling
Bühl
Andreas Bühl, Parlamentarischer Geschäftsführer der CDU im Thüringer Landtag: Mit seinem Verhandlungsgeschick und seiner integrativen Kraft hat Mario Voigt es vermocht, aus sehr unterschiedlichen Partnern eine Regierung zu formen, die Thüringen voranbringen wird. Mario Voigt steht für Vertrauen, Verlässlichkeit und klare Prioritäten. Es geht ihm nicht um kurzfristige Effekthascherei, sondern um Perspektiven für alle Thüringerinnen und Thüringer. Als CDU-Landtagsfraktion werden wir gemeinsam mit ihm jeden Tag hart daran arbeiten, das Leben der Menschen in unserer Heimat besser zu machen.© Melanie Jensky | Melanie Jensky
THUERINGER LANDTAG - PRESSEKONFERENZ DES LANDTAGSPRÄSIDENTEN  THADÄUS KÖNIG (CDU)
Thadäus König (CDU), Thüringer Landtagspräsident: Auftrag der Verfassung ist es, handlungsfähig zu sein. So haben es die Mütter und Väter der Verfassung angelegt. Die Ministerpräsidentenwahl ist Ausdruck der Handlungsfähigkeit des Landtags und eine seiner wichtigsten Aufgaben. Meine Aufgabe als Landtagspräsident ist es, Sorge dafür zu tragen, die Würde des Parlaments und das Vertrauen in parlamentarische Abläufe zu stärken. Mit der heutigen Wahl hat der Landtag ein Zeichen für seine Handlungsfähigkeit gesetzt… Der neuen Landesregierung wünsche ich Entschlusskraft und Stabilität. Der Thüringer Landtag wird die Regierung seiner in der Verfassung vorgesehenen Aufgabe entsprechend gleichermaßen konstruktiv wie kritisch kontrollieren. Mit der Wahl des Ministerpräsidenten und der Bildung der Landesregierung am Freitag ist Thüringen nach der Landtagswahl vom 1. September 2024 vollständig handlungsfähig.© FUNKE Foto Services | Sascha Fromm
Friedrich Merz, CDU-Vorsitzender: 
Unter sehr schwierigen Bedingungen und ohne Zugeständnisse in den Grundsatzfragen unserer Politik ist es der CDU gelungen, in Thüringen nach über fünf Jahren des Stillstandes wieder eine Regierung zu bilden. Ein großer Erfolg für den Freistaat Thüringen.
Friedrich Merz, CDU-Vorsitzender:  Unter sehr schwierigen Bedingungen und ohne Zugeständnisse in den Grundsatzfragen unserer Politik ist es der CDU gelungen, in Thüringen nach über fünf Jahren des Stillstandes wieder eine Regierung zu bilden. Ein großer Erfolg für den Freistaat Thüringen.© dpa | Michael Kappeler
Markus Söder, CSU-Vorsitzender: 
Willkommen im Kreis der Ministerpräsidenten. Freue mich sehr auf die enge Zusammenarbeit der beiden starken Freistaaten Bayern und Thüringen.
Markus Söder, CSU-Vorsitzender: Willkommen im Kreis der Ministerpräsidenten. Freue mich sehr auf die enge Zusammenarbeit der beiden starken Freistaaten Bayern und Thüringen.© dpa | Sven Hoppe

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