Thüringens LKA Chef Jens Kehr hat sich im Interview mit der Redaktion dafür ausgesprochen, gesetzliche Vorgaben der Bekämpfung terroristischer Bedrohungen und Gewalttaten anzupassen. Aktuell würden sowohl im Bereich der Kinderpornografie als auch bei terroristischen Bedrohungen oder Gewalttaten viele relevante Informationen aus dem Ausland kommen, sagte er.
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Kehr, der zum Monatsende nach sechseinhalb Jahren Amtszeit in Pension geht, zeigte sich zufrieden mit dem erreichen. Er räumte allerdings auch ein, dass die Ermittler auf die linksextremistische Gruppierung in Jena erst ab 2021 aufmerksam wurden. Inzwischen sei es aus Sicht des LKA aber gelungen, viele der linksextremen Angriffe in Thüringen aufzuklären. Gut die Hälfte der Gruppierung sitze in Untersuchungshaft.
Mit Blick auf die Thüringer Kriminalpolizei spricht sich der scheidende LKA-Präsident dafür aus, ein Konzept der Spezialisierung der kriminalpolizeiliche Arbeit zu entwickeln. die Polizei werde sich nicht mehr überall fachliche Expertise und teure Technik leisten können, betont der Experte.
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