Was geschah wirklich im Weißen Haus? Seit Tagen kursiert in den sozialen Medien ein Video, in dem zu sehen ist, wie ein großer Gegenstand aus den oberen Stockwerken geworfen wird. Im Netz sorgte es für reichlich Spekulationen. Geht dort alles mit rechten Dingen zu?

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Hauptstadt Inside von Jörg Quoos, Chefredakteur der FUNKE Zentralredaktion
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Donald Trump versuchte am Dienstag, bei seiner groß angekündigten Pressekonferenz die Gerüchteküche einzufangen. Und das auf seine ganz eigene Art – denn er widersprach seinen eigenen Leuten, die bereits mit der Presse gesprochen hatten. Das Video müsse „eine Fälschung sein“, so der US-Präsident. Schließlich seien die Fenster nicht zu öffnen. Melania habe sich erst kürzlich darüber beschwert, dass sie nicht lüften könne. „Aber das geht nicht. Sie sind kugelsicher. Und erstens sind sie versiegelt und zweitens wiegt jedes Fenster etwa 270 Kilogramm.“
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Video vom Weißen Haus: Experte geht von Echtheit aus
Kurz zuvor hatte allerdings das Weiße Haus mehreren US-amerikanischen Medien die Echtheit des Videos bestätigt: Es handele sich um „einen Auftragnehmer, der während der Abwesenheit des Präsidenten regelmäßige Wartungsarbeiten durchführte“. Gründe dafür, warum der Präsident etwas anderes zur Entstehung des Videos sagte, wurde der Nachrichtenagentur AP auf Nachfrage nicht genannt.
What is going on here? pic.twitter.com/Sy0lRUEXPq
— PatriotTakes 🇺🇸 (@patriottakes) 1. September 2025
„Die Schatten in der Szene, einschließlich des Schattens der geworfenen Tasche, sind alle physikalisch konsistent“, sagte Hany Farid AP. Der Experte für digitale Forensik und Desinformation an der University of California konnte keine Auffälligkeiten ausmachen, die darauf hinweisen würden, dass es sich um eine Fälschung handelt. „Die Bewegung der wehenden Flaggen weist keine der verräterischen Merkmale auf, die man oft in KI-generierten Videos sieht.“
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Donald Trump: Wilde Spekulationen um Gesundheit
Der US-Präsident hatte sich in den vergangenen Tagen rar gemacht; war wenn dann nur auf seinem Golfplatz gesichtet worden. Eigentlich untypisch für einen Mann, der das Rampenlicht genießt – zumal andere mächtige Männer wie Xi Jingping, Wladimir Putin und Kim Jong-un derzeit bei ihrem Treffen in Peking für Nachrichtenwert sorgen.
Im Netz wurde bereits über den Gesundheitszustand des Präsidenten spekuliert. Bilder der vergangenen Wochen, die Trump mit Flecken auf der Hand zeigten, feuerten die Gerüchteküche an. Zwischenzeitlich waren sogar wilde Verschwörungstheorien im Umlauf, die den Tod des Präsidenten behaupteten.
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Kurz vor seinem Pressestatement am Dienstag, bei dem vorab nicht klar war, um was es gehen wird, fing Trump die Gerüchte dann ein: „Ich habe mich noch nie in meinem Leben besser gefühlt“, schrieb er bei Truth Social. Bei der Pressekonferenz, in der er die Verlegung des Weltraumkommandos nach Alabama verkündete, wirkte er dann so agil wie eh und je: Er stellte klar: „Letzte Woche habe ich zahlreiche Pressekonferenzen gegeben (...), alle erfolgreich. Sie verliefen sehr gut. (...). Und dann habe ich zwei Tage lang keine gegeben und sie sagten, mit ihm müsse etwas nicht stimmen.“











