Drohnenalarm in Deutschland: Der Münchener Flughafen musste in der Nacht auf Freitag mehrere Stunden gesperrt werden, weil in seiner Nähe Drohnen gesichtet worden waren. Wenige Tage zuvor hatte eine Drohne ein Kraftwerk in Kiel überflogen. Es mehren sich die Stimmen, die den Abschuss solcher Flugobjekte fordern. Der Wiener Sicherheitsexperte Gustav Gressel sieht es jedoch für Deutschland rechtliche Hürden. Deutschland solle sich ein Beispiel an Österreich nehmen, fordert er im Podcast „Im Krisenmodus“ der Funke Mediengruppe.

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Hauptstadt Inside von Jörg Quoos, Chefredakteur der FUNKE Zentralredaktion
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Die zunehmende Bedrohung durch Drohnen irritiert die Bevölkerung. Ist das politisch geschürte Hysterie, oder müssen wir uns ernsthafte Sorgen machen? Steckt Russland hinter den Drohnenflügen oder sind es andere Akteure? Welche Folgen müssen die deutschen Sicherheitsbehörden und die Nato aus den jüngsten Vorfällen ziehen? Und was bedeutet das für die zivile und private Nutzung von Drohnen? Welche Lehren können aus dem Ukraine-Krieg gezogen werden?

Drohnen über Europa: Expertenanalyse im Podcast „Im Krisenmodus“
Diese Fragen analysiert Gressel, der lange Zeit für das in Berlin ansässige Council in Foreign Relations tätig war und jetzt bei der Landesverteidigungsakademie in Wien lehrt, im Gespräch mit Krisen- und Kriegsreporter Jan Jessen. Er hält Russland für einen wesentlichen Verantwortlichen der zahlreichen Drohnenflüge, die in den vergangenen Wochen in Europa registriert wurden. Zum einen wolle Kremlherrscher Putin die Entschlossenheit und Abwehrfähigkeit der Nato testen. Zum anderen seien Drohnen angesichts der komplizierten Rechtslage in Deutschland probate Spionagewerkzeuge.
Da Behörden in Sachen Drohnenabwehr noch nicht firm seien, „nicht wissen, was sie dürfen, keine Ausrüstung haben, um Drohnen vom Himmel zu holen, oder keine Befugnisse haben“, seien die Maschinen ein „super Spionagemittel“. Die deutsche Politik müsse aber nicht nur deswegen schnell und entschlossen nachsteuern, erläutert Gressel im Gespräch mit Krisen- und Kriegsreporter Jan Jessen. Angesichts der rasanten Entwicklung in der Drohnentechnologie sei es nur „eine Frage der Zeit, bis Drohnen auch verwendet werden für Anschläge im Inneren“.
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Im Podcast „Im Krisenmodus“ erhalten Menschen eine Stimme, die den Alltag in Krisen- und Kriegsgebieten unmittelbar erleben. Soldatinnen und Soldaten, Helferinnen und Helfer sowie Betroffene teilen ihre eindringlichen Geschichten und berichten von den Herausforderungen, Verlusten und Tragödien, die Krieg und humanitäre Krisen mit sich bringen.
Journalist Jan Jessen, bekannt für seine Reportagen aus den Brennpunkten der Welt, reist selbst an die Fronten und in Krisengebiete, um diese Geschichten direkt vor Ort einzufangen. Mit seiner journalistischen Erfahrung und sensiblen Herangehensweise schafft er eine Plattform für die Menschen, deren Stimmen sonst oft ungehört bleiben.
Hier geht es zu den letzten Folgen von „Im Krisenmodus“:
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- Trump & Putin in Alaska – Masala: „Katastrophe für Ukraine“
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