"Absolutes Blutbad": Sydney-Augenzeuge berichtet von grauenvollen Bildern
In einem Interview mit dem australischen Sender 9News sprach nun einer der Überlebenden des mutmaßlichen Terror-Angriffs von Sydney. „Ich war mit meiner Familie hier, es war eine Chanukka-Feier, es waren Hunderte von Menschen da, Kinder, ältere Menschen, Familien, die sich amüsierten“, sagte Arsen Ostrovsky, ein internationaler Menschenrechtsanwalt, der sich mit einem Kopfverband und blutüberströmt vor die Fernsehkameras stellte. Dann sei plötzlich "das absolute Choas" ausgebrochen. "Ich sah mindestens einen Schützen, der wahllos und in alle Richtungen feuerte", erinnerte sich Ostrovsky.
"Ich sah Kinder zu Boden fallen, ich sah Alte, ich sah Kranke, es war ein absolutes Blutbad", erzählte der Mann weiter und berichtete zudem von früheren Erfahrungen. Er habe laut eigener Aussage 13 Jahre lang in Israel gelebt und auch die Anschläge vom 7. Oktober 2023 überlebt. „Am 7. Oktober habe ich das zum letzten Mal gesehen. Ich hätte nie gedacht, dass ich das in Australien noch einmal erleben würde", meinte Ostrovsky weiter. Trotz dieser schrecklichen Szenen versucht er jedoch positiv zu bleiben: "Wir haben schon Schlimmeres erlebt, wir werden auch das überstehen, und wir werden die Bastarde kriegen, die das getan haben." Einer der beiden mutmaßlichen Täter soll tot sein, der andere wurde von der Polizei gefasst. Er soll verwundet sein und sich in einem kritischen Zustand befinden.