Den Personalausweis zu beantragen, ist ab Samstag, 7. Februar, deutlich teurer als zuvor: Wer 24 Jahre und älter ist, muss statt wie bisher 37 künftig 46 Euro zahlen. Für Menschen unter 24 Jahren ist es etwas günstiger. Statt 22,80 Euro zahlen sie nun 27,60 Euro. Ausschlaggebend ist das Alter bei Antragstellung. Das bedeutet: Die Gebühren steigen um fast 25 Prozent.

Personalausweis wird teurer: So begründet das Innenministerium den Schritt

Das ergibt sich aus einer Verordnung des Bundesinnenministeriums. Grund für die Erhöhung seien gestiegene Herstellungs- und Produktionskosten. „Mit der seit 1. Januar 2021 festgelegten Personalausweisgebühr konnten die mittlerweile gestiegenen Kosten in der Kommunal- und Landesverwaltung sowie die gestiegenen Produktionskosten beim Ausweishersteller nicht mehr gedeckt werden. Die Gebühr war somit auf 46,00 EUR anzuheben, um wieder eine Kostendeckung zu erreichen“, heißt es auf der Website des Ministeriums.

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Für deutsche Staatsbürger ab 16 Jahren besteht die Pflicht, mindestens ein Identitätsdokument zu besitzen. Meist ist das der Personalausweis. Wer einen gültigen Reisepass hat, braucht nicht zwingend einen Personalausweis zu beantragen. Bei Personen ab 24 Jahren ist ein neu ausgestellter Personalausweis zehn Jahre gültig. Bei Menschen unter 24 Jahren beträgt die Gültigkeit sechs Jahre.