Nach den historischen Verlusten bei der Landtagswahl am vergangenen Wochenende in Baden-Württemberg droht der SPD die nächste Wahlklatsche. Laut einer aktuellen Befragung für die ARD vom Donnerstag dürfte die derzeit regierende Ampel-Koalition im Mainzer Landtag am 22. März abgewählt werden. Die SPD, die 2021 unter der damaligen Ministerpräsidentin Malu Dreyer noch auf 35,7 Prozent kam, büßt demnach fast zehn Prozentpunkte ein und käme mit ihrem Spitzenkandidaten, Ministerpräsident Alexander Schweitzer, laut Umfrage nur noch auf 26 Prozent. Die CDU mit Herausforderer Gordon Schnieder würde in etwa ihr Ergebnis von 2021 (27,7 Prozent) halten und käme auf 28 Prozent.

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Hauptstadt Inside von Jörg Quoos, Chefredakteur der FUNKE Zentralredaktion
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Für die Ampel-Koalition aus SPD, Grünen und FDP würde es damit nicht mehr reichen. Die Grünen verlieren laut Umfrage leicht. Sie liegen zwischen acht und neun Prozent (2021 waren es 9,3). Die FDP rangiert nur noch unter „Andere“ und schafft es laut Umfrage nicht mehr in den Mainzer Landtag.
Landtagswahlen 2026 – spannende Hintergründe
AfD legt auch in Rheinland-Pfalz stark zu – Schweitzer beliebter als Schnieder
Die Umfragen der Forschungsgruppe Wahlen für das ZDF und des Instituts Infratest dimap für die ARD sehen die AfD mit 19 Prozent auf Platz drei. Die Rechtspopulisten wären die großen Gewinner und könnten ihr Ergebnis von 2021 (8,3 Prozent) mehr als verdoppeln. Allerdings haben alle anderen Parteien eine Koalition mit der AfD bereits ausgeschlossen.
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Die seit der laufenden Legislaturperiode im Landtag vertretenen Freien Wähler müssen mit viereinhalb bis fünf Prozent um den Verbleib im Landtag bangen. Auch für die Linke ist mit fünf Prozent fraglich, ob ihr erstmals der Einzug in den Landtag gelingen wird.
Abseits der AfD wäre den Umfragen zufolge nur eine Koalition aus CDU und SPD möglich. Auf die Frage, wen sie am liebsten als Ministerpräsidenten hätten, nannten in den Erhebungen 38 bis 41 Prozent Schweitzer und 21 bis 23 Prozent Schnieder. Befragt wurden für das ZDF von Dienstag bis Donnerstag 1121 und für die ARD von Montag bis Mittwoch 1534 Wahlberechtigte.
tok mit AFP








