Österreichs Regierung hat ein Social-Media-Verbot für Kinder auf den Weg gebracht. Das gaben die Vertreter der Regierungskoalition aus ÖVP, SPÖ und Neos am Freitag bei einer Pressekonferenz bekannt. Der entsprechende Gesetzentwurf werde bis Juni fertig sein. Demnach soll für Online-Netzwerke künftig ein Mindestalter von 14 Jahren gelten. Eine Preisgabe persönlicher Daten bei der Verifizierung ist indes nicht vorgesehen.

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Hauptstadt Inside von Jörg Quoos, Chefredakteur der FUNKE Zentralredaktion
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„Wenn wir Kinder im realen Leben schützen, müssen wir sie auch im digitalen Raum schützen“, sagte Medienminister und Vizekanzler Andreas Babler (SPÖ). Digitalisierungsstaatssekretär Alexander Pröll (ÖVP) sprach von einem guten Tag für jedes Kind und jede Familie in Österreich. Mit den beschlossenen Maßnahmen gebe man Minderjährigen ihre Kindheit zurück. „Kinder brauchen echte Kindheit und keine Bildschirmzeit“, so der Politiker.
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Österreich folgt mit dem Verbot dem Vorbild Australiens
Mit dem Schritt folgt Österreich Ländern wie Australien, die zuletzt den Zugang zu Social Media eingeschränkt haben. Die Entscheidung ist jedoch auch in Österreich umstritten: Während einige Fachleute die Altersgrenze befürworten, plädierten andere für eine europäische Lösung - und gegen nationale Alleingänge. Einige Stimmen warnten außerdem vor einer kontraproduktiven Tabuisierung der Social-Media-Nutzung.
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Die Dreierkoalition kündigte am Freitag überdies an, ein neues Schulfach „Medien und Demokratie“ einzuführen, um die Medienkompetenz von Minderjährigen zu stärken. Diese und weitere Maßnahmen seien Teil eines umfassenden Gesamtkonzepts.
fmg/KNA






