US-Verteidigungsminister Pete Hegseth hat mitten im Iran-Krieg den Stabschef des Heeres zum Rücktritt und in den Ruhestand gedrängt. Das berichtet der US-Sender unter Berufung auf informierte Kreise. Der Stabschef der Teilstreitkraft, General Randy George, trete mit sofortiger Wirkung von seinem Amt zurück, schrieb Pentagon-Sprecher Sean Parnell später auf der Plattform X.

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Hauptstadt Inside von Jörg Quoos, Chefredakteur der FUNKE Zentralredaktion

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Die Gründe dafür waren zunächst nicht klar. „CBS“ berichtete aber unter Berufung auf informierte Kreise, Hegseth wolle einen General auf dem Posten, der seine Vision und die Vision von US-Präsident Donald Trump vom Heer teile. Ob der Vorgang mit dem Iran-Krieg zusammenhängt, ist bisher unbekannt.

George war von Trumps Vorgänger Joe Biden an die Spitze der Landstreitkräfte berufen worden. Der stellvertretende Stabschef des Heeres, Christopher LaNeve, wird den Posten dem Bericht zufolge nun kommissarisch übernehmen. CBS News zufolge hätte George das Amt üblicherweise noch bis 2027 innegehabt.

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Der Vorgang reiht sich ein in Hegseths Umstrukturierung der Streitkräfte, bei der viele hochrangige Militärvertreter aus der Zeit der Biden-Präsidentschaft entlassen wurden. So wurde etwa im Februar 2025 Generalstabschef Charles „CQ“ Brown – ein Afroamerikaner – ohne Angabe von Gründen gefeuert. 

Ausgetauscht wurden auch die Spitzen von Marine, Küstenwache und des Geheimdienstes NSA. Die oppositionellen Demokraten warnen vor einer politischen Vereinnahmung der traditionell neutralen US-Streitkräfte.

os/afp/dpa