First Lady Melania Trump weist Verbindungen zu Jeffrey Epstein sowie jede Kenntnis seiner Verbrechen zurück. Am Donnerstag erklärte sie im Weißen Haus vor Pressevertretern, die „Geschichten seien völlig falsch“ und nannte Vorwürfe, sie sei irgendwie beteiligt gewesen, „Verleumdungen gegen mich“. Mehrere US-Medien berichteten über den völlig unerwarteten Auftritt.

Montag, Mittwoch, Freitag

Hauptstadt Inside von Jörg Quoos, Chefredakteur der FUNKE Zentralredaktion

Hinter den Kulissen der Politik - meinungsstark, exklusiv, relevant.

Mit meiner Anmeldung zum Newsletter stimme ich der Werbevereinbarung zu.

„Ich war nie mit Epstein befreundet“, sagte sie. Auch sei sie nie auf seiner Privatinsel oder in einem seiner Flugzeuge gewesen. „Donald und ich wurden von Zeit zu Zeit zu denselben Partys wie Epstein eingeladen, da sich gesellschaftliche Kreise in New York City und Palm Beach häufig überschneiden.“ Eine echte Beziehung zu Epstein habe es aber nicht gegeben. „Die Lügen, die mich mit dem schändlichen Jeffrey Epstein in Verbindung bringen, müssen heute enden“, sagte Trump.  „Ich bin nicht Epsteins Opfer, Epstein hat mich nicht Donald Trump vorgestellt“, sagte die 55-Jährige.

Trump, Knauss, Epstein, & Maxwell At Mar-A-Lago
Donald Trump und Jeffrey Epstein sollen in den 90er Jahren enge Freunde gewesen sein. © Getty Images | Davidoff Studios Photography

Melania Trump fordert Anhörung im Kongress

In der ungewöhnlichen Erklärung im Weißen Haus bestritt sie jede Verbindung zu Epstein und kündigte an, gegen anderweitige Behauptungen juristisch vorzugehen.

Mehr zum Fall Epstein

Zudem rief die First Lady den Kongress auf, eine öffentliche Anhörung für Überlebende von Epsteins Verbrechen abzuhalten, damit diese vor den Abgeordneten aussagen und ihre Berichte in die Kongressakten aufnehmen lassen können. Warum sich Melania Trump ausgerechnet jetzt zu dem Fall äußert, ist unklar.

lro/dpa/AFP