Die Stadt Hamburg hat den Preis für das Deutschlandticket wieder reduziert – aber nur für Senioren. Ab dem 1. Mai kostet das Ticket statt 63 Euro wieder 49 Euro. Wie die Stadt mitteilte, gilt die Vergünstigung für alle Hamburger ab 67 Jahren, die bereits ein Deutschlandticket vom Hamburger Verkehrsverbund (HVV) besitzen. Das Projekt wird von der Stadt Hamburg finanziert.

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Hauptstadt Inside von Jörg Quoos, Chefredakteur der FUNKE Zentralredaktion
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Auch in Mecklenburg-Vorpommern gibt es das Deutschlandticket schon seit 1. Januar vergünstigt für 43 Euro. Die Differenz von 20 Euro zum regulären Preis übernimmt hier das Land Mecklenburg-Vorpommern. Die Vergünstigung gilt für alle Senioren mit Wohnsitz im Bundesland, die über 65 Jahre alt sind.
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Türmer: „Jetzt, wo Spritpreise explodieren, sollten alle entlastet werden“
„Es ist gut, dass ältere Menschen in Mecklenburg-Vorpommern und bald auch in Hamburg günstiger mobil sein können, das begrüßen wir ausdrücklich“, erklärt der Bundesvorsitzende der Jusos, Philipp Türmer (SPD), gegenüber der FUNKE Mediengruppe.

„Aber warum endet Solidarität an der Rentengrenze? Gerade jetzt, wo Spritpreise explodieren, sollten alle entlastet werden.“ Junge Menschen, insbesondere Auszubildende und Studierende, seien am häufigsten von Armut betroffen, so Türmer.
Grüne Jugend: Übergewinnsteuer soll 9 Euro-Ticket finanzieren
Die Bundessprecherin der Grünen Jugend, Henriette Held, begrüßt die Vergünstigung für Senioren ebenfalls. Sie macht in ihrer Antwort an diese Redaktion aber einen weiterführenden Vorschlag: „Während Rentner*innen in Mecklenburg-Vorpommern 20 Euro Rabatt erhalten, zahlen junge Menschen, Familien und alle anderen überall in Deutschland weiterhin den vollen Preis von 63 Euro. Wir fordern deshalb ein bundesweites 9-Euro-Ticket für alle.“
Spannende Artikel zur Deutschen Bahn
Die Wiedereinführung lasse durch eine Übergewinnsteuer auf die Ölkonzerne finanzieren, „die sich gerade die Taschen füllen, während Millionen Menschen jeden Euro zweimal umdrehen müssen.“ Held merkt gleichzeitig an, dass viele Leute auf dem Land oft auf das Auto angewiesen seien und es „erstmal überhaupt Bus- und Bahnverbindungen“ brauche.








