Nach dem mutmaßlich versuchten Anschlag auf US-Präsident Donald Trump während eines Gala-Dinners mit Journalisten kommt Kritik an den zuständigen Behörden auf. Mehrere Teilnehmer der Events kritisieren inzwischen offen die dort getroffenen Sicherheitsvorkehrungen. Derweil werden immer mehr Einzelheiten zu dem Vorfall bekannt.

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Hauptstadt Inside von Jörg Quoos, Chefredakteur der FUNKE Zentralredaktion
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Wie in den Aufnahmen einer Sicherheitskamera zu sehen ist, stürmte der Mann kurz nach Beginn der Veranstaltung durch die Sicherheitsschleuse des Secret Service. Mehrere Beamte zückten ihre Waffen und richteten sie auf den mutmaßlichen Angreifer. US-Präsident Donald Trump postete den kurzen Clip selbst auf seiner Plattform Truth Social.
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Doch dass der schwer bewaffnete Mann, der laut Behördenangaben selbst Gast in dem Hotel war, überhaupt so weit kommen konnte, lässt nun Zweifel am Sicherheitskonzept aufkommen. Der mutmaßliche Angreifer trug Ermittlern zufolge eine Schrotflinte, eine Handfeuerwaffe und mehrere Messer bei sich. Sprich: Er hätte auffallen müssen.
Waren die Sicherheitsvorkehrungen zu lasch?
Teilnehmer des Gala-Dinners geben an, die Vorlage einer Einladung habe ausgereicht, um in das Gebäude gelassen zu werden. Ein Ausweis sei nicht verlangt worden. Die MAGA-Aktivistin Kari Lake bestätigte das in einem Post auf X. Sie schrieb, sie könne nicht fassen, „wie lax die Sicherheitsvorkehrungen“ beim Korrespondentendinner waren.
Der „New York Times“ zufolge war der Eingang des Washington Hilton selbst nicht mit Metalldetektoren gesichert. Die Schleuse zur Sicherheitszone sei erst näher am Ballsaal eingerichtet worden.
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Dabei hätte es wohl gute Argumente für intensive Sicherheitsvorkehrungen gegeben: US-Präsident Donald Trump war bereits mehrfach das Ziel missglückter Attentatsversuche. Vor dem Washington Hilton, in dem das Dinner nun stattfand, schoss zudem ein Angreifer 1981 auf den damaligen US-Präsidenten Ronald Reagan und verletzte ihn.
fmg/dpa








