Sie sparen, die Deutschen. Drehen die Heizung runter, duschen kürzer, fahren öfter mit dem Bus oder Rad statt mit dem Auto, so eine repräsentative Umfrage im Auftrag des Vergleichsportals Verivox.

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Hauptstadt Inside von Jörg Quoos, Chefredakteur der FUNKE Zentralredaktion
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Die Bürgerinnen und Bürger haben längst erkannt, dass Energie ein kostbares Gut ist. Und das gilt nicht nur für ihren Geldbeutel. Die fossilen Ressourcen wie Gas und Öl sind begrenzt, schaffen in der geopolitischen Krisenlage gefährliche Abhängigkeiten und schädigen das Klima.
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Die logische Konsequenz wäre: Die Verbraucher drehen der fossilen Energie den Rücken zu. Doch was ist, wenn lange Zeit der Wind nicht weht, die Sonne nicht scheint? Drohen dann Dunkelflauten? Gibt es vor allem in den Städten genügend Ladestellen für das E-Auto? Ist eine neue Heizung finanzierbar? Wann rechnet sich eine Dämmung? Und mit welchen staatlichen Hilfen können Verbraucher rechnen, wenn sie Solarpanels installieren wollen?

Tempolimit und ein günstiges Deutschlandticket: Warum zögert die Politik?
Wer investiert, braucht Planungssicherheit. Doch die ist nicht in Sicht. Also verzichten viele Bürger auf finanzielle Abenteuer.
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Ihre Bereitschaft zu sparen sollte sich die Politik zunutze machen: mit sinnvollen Anreizen, noch öfter das Auto stehen zu lassen, etwa einer Preissenkung beim Deutschlandticket statt eines Tankrabatts, der nur zum Teil bei den Autofahrern ankommt. Und sie brauchen viel mehr Informationen und auch finanzielle Unterstützung, wenn sie ihr Haus dämmen, die Heizung tauschen oder auf Fernwärme umstellen wollen.
Die Verbraucherinnen und Verbraucher sind in ihrem Preisbewusstsein durchaus fortschrittlich. Es ist die Politik, die hinterherhinkt.






