Sieben Initiativen, Projekte und Einzelpersonen sind in Erfurt mit dem 12. Thüringer Demokratiepreis ausgezeichnet worden. Sozialministerin Katharina Schenk (SPD) würdigte im Rahmen eines Festakts das herausragende Engagement für Demokratie, Menschenrechte und gesellschaftlichen Zusammenhalt im Freistaat.

Vorbildliches Engagement sichtbar machen

Den mit 3000 Euro dotierten ersten Hauptpreis erhielt die „Initiative Straßenfest Schmölln“.

Zwei mit jeweils 2000 Euro dotierte zweite Hauptpreise gingen an Luis Ahner aus Mühlhausen für seinen Einsatz für queere und geflüchtete Menschen sowie an das Projekt „Pfad des Gedenkens“ am Gymnasium Gleichense in Ohrdruf.

Vier weitere, mit jeweils 500 Euro dotierte Anerkennungspreise wurden unter anderem für Projekte in Jena, Schmalkalden und Eisenach vergeben.

Einsatz für Vielfalt und Zusammenhalt

Schenk erklärte, die Vielzahl der Bewerbungen zeige, wie lebendig demokratisches Engagement in Thüringen sei. Menschen aller Generationen setzten sich mit Kreativität und Mut für Vielfalt, Zusammenhalt und ein respektvolles Miteinander ein.

Auch nicht prämierte Initiativen verdienten Anerkennung. Demokratie sei keine Selbstverständlichkeit, sondern lebe vom Einsatz jedes Einzelnen.

Aktuelle Nachrichten aus Thüringen

Der Thüringer Demokratiepreis wird im Rahmen des Landesprogramms für Demokratie, Toleranz und Weltoffenheit vergeben. Über die Auszeichnungen entscheidet eine Jury aus Vertretern von Zivilgesellschaft, Medien, Wissenschaft, Kirchen und Jugend.

Ziel ist, vorbildliches Engagement sichtbar zu machen und weitere Menschen zur Mitwirkung zu ermutigen.