Zum Beitrag „Auf der Rückfahrt kippte die Stimmung“ vom 18. Mai:

Es ist schon erstaunlich, dass niemand die Entscheidung der Stadt Jena hinterfragt hat, warum sie das Gästekontingent an Karten begrenzt hat. Die Fans selbst haben die passende Erklärung geliefert: Auf der Rückfahrt demolierten sie zwei Wagen so stark, dass ein Weiterbetrieb nicht mehr zumutbar war. Inzwischen ist auch in Vergessenheit geraten, dass sie bereits beim Regionalligaspiel im April in Meuselwitz die Gästetoiletten zerlegt haben, obwohl ihr Verein siegreich war. Bedauerlich ist zudem, dass sich der FC Rot-Weiß Erfurt im Vorfeld mit seinen Anhängern solidarisiert hat, indem er vollständig auf das Gästekontingent verzichtete. Mittlerweile entsteht der Eindruck, dass solche Auswüchse stillschweigend toleriert werden.
Franz Eigenstetter, Apolda

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Zum Beitrag „Von Bunker-App bis Feldbetten: So plant die Regierung für den Ernstfall“ vom 19. Mai:

Mit 110 000 Feldbetten will der Innenminister „klare Kante gegen die hybride Bedrohung“ zeigen. Dabei geht es um zehn Milliarden Euro, mit deren Hilfe alle Tiefgaragen, Tunnel und Bunker über die Warn-App „Nina“ erfasst werden. Es wird eine Bundestaskforce für einen „Massenanfall“ von Verletzten aufgebaut. Dieses Szenario zielt auf den Angriff auf die Nato 2029 hin. Generalinspekteur Carsten Breuer hat auf dem Katholikentag in Würzburg darauf hingewiesen. So ist die Bedrohung real und man versteht unseren Innenminister, wenn er es dem Verteidigungsminister gleichtut. Da wir auf Krisen- und Kriegsfälle unzureichend vorbereitet sind, wie es der DRK-Präsident Herrmann Gröhe unterstreicht, ist jede Aktivität der Herren am Sandkasten wichtig. Immerhin ist jetzt schon für 480.000 Bürger in 580 Bunkern für Sicherheit gesorgt. Die ganze Sinnhaftigkeit bleibt aber Militärexperten überlassen.
Friedemann Boelicke, Erfurt

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