Die Vorwürfe, die der österreichische Plagiatsjäger Stefan Weber jetzt gegen Thüringens Ministerpräsidenten Mario Voigt (CDU) erhebt, wiegen schwer. Schwerer als jene, die nach seiner Untersuchung im Vorfeld der Landtagswahl 2024 erhoben wurden.
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Weber arbeitet seit Jahren gegen Geld, untersucht gegen Auftrag Doktorarbeiten. Auch wenn er beharrlich über seine Auftraggeber schweigt, was er nach eigener Aussage muss, dürfte klar sein: Wer Weber beauftragt, hat ein Interesse, diejenigen, die er in den Fokus rückt, zu beschädigen, indem die Vertrauenswürdigkeit in Zweifel gezogen wird.

AfD nutzt Gutachten, um Voigt politisch zu schwächen
So ist es auch im Fall Mario Voigt. Dass die AfD-Fraktion jetzt ein neuerliches Gutachten beauftragt hat, dient ausschließlich dem Umstand, Voigt aus dem Amt zu befördern. Björn Höcke sagt das offen: Voigt als Regierungschef sei sein Gegenspieler als Oppositionsführer.
Deshalb hat die AfD die neuerlichen Vorwürfe perfekt für sich inszeniert – vor allem für die eigene Blase.
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CDU schwächt Unterstützung für Regierungschef ab
All das beiseitelassend, muss man die Vorwürfe, die Weber erhebt, spätestens jetzt ernster nehmen als bisher. Weil sie deutlich über das hinausgehen, was bereits öffentlich bekannt gewesen ist. Die Brombeer-Fraktionschefs von CDU, BSW und SPD stützen dennoch wacker den Regierungschef. Auffällig dabei: Die CDU hat ihre Kommunikation deutlich abgerüstet. Von der uneingeschränkten Unterstützung ist jetzt übrig geblieben, dass ein Regierungsamt nicht vom Doktortitel abhänge.
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Bei aller Kritik, die man an Weber und der AfD vorbringen kann. Das, was der Plagiatsjäger vorgelegt hat, wiegt schwer – und darüber können die regierungstragenden Fraktionen nicht mehr ignorant hinwegsehen.





