Das Auswärtige Amt hat die jüngsten Drohungen Russlands gegen die Ukraine und ausländische Diplomaten scharf kritisiert. Nach der Aufforderung Russlands, dass ausländische Bürgerinnen und Bürger Kiew verlassen sollen, bestellte das Auswärtige Amt den russischen Botschafter in Berlin ein, wie es auf der Plattform X mitteilte.

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Russland setze auf Drohen, Terror und Eskalation, schrieb das Außenministerium auf X. „Wir haben Russland heute deutlich gemacht: Wir lassen uns durch Drohungen nicht einschüchtern und werden die Ukraine weiter kraftvoll unterstützen.“

Russland droht mit neuen Angriffen auf Kiew nach Beschuss von Starobilsk

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Nach dem schweren russischen Angriff auf die ukrainische Hauptstadt Kiew am Wochenende hatte Moskau mit einer neuen Attacke gedroht. Das russische Außenministerium rief ausländische Diplomaten dazu auf, Kiew schnellstmöglich zu verlassen. Das russische Militär werde als Antwort auf den ukrainischen Beschuss eines Wohnheims in der von Russland kontrollierten Stadt Starobilsk nun systematisch Rüstungsobjekte und „Entscheidungszentren“ in Kiew angreifen, hieß es in der Mitteilung.

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Russland greift seit dem Kriegsbeginn vor mehr als vier Jahren systematisch das Hinterland der Ukraine an – und trifft dabei immer wieder auch zivile Infrastrukturobjekte oder Wohnhäuser. Die Verantwortung für die vielen zivilen Opfer in der Ukraine lehnt Moskau dabei ab. Wegen des Angriffs auf Starobilsk hingegen hat Kremlchef Wladimir Putin Vergeltung gefordert.

dpa