Der BSW-Kreisverband Jena-Saale-Holzland kritisiert den Partei- und Fraktionsaustritt des Landtagsabgeordneten Dirk Hoffmeister und fordert die Rückgabe seines Landtagsmandats. „Der Parteiaustritt hat uns überrascht. Die Gründung einer neuen Partei mit ihm als Bundesvorsitzendem sehen wir skeptisch und würden uns wünschen, dass er sein Landtagsmandat, das er über die Landesliste der Partei Bündnis Sahra Wagenknecht errungen hat, abgibt, um einem Nachrücker die Chance zu geben, die Politik, für die er gewählt wurde, im Landtag zu vertreten“, heißt es in einer Mitteilung.

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Hauptstadt Inside von Jörg Quoos, Chefredakteur der FUNKE Zentralredaktion

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Dirk Hoffmeister hatte seine Entscheidung am Mittwoch zusammen mit seinen Fraktionskollegen Stefan Wogawa und Roberto Kobelt verkündet und damit eine Regierungskrise in Thüringen ausgelöst. Sie begründeten ihren Schritt mit „destruktiven Angriffen“ aus der Bundesführung des BSW sowie einer „Anbiederung“ der Bundespartei an die AfD.

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Dirk Hoffmeister arbeitete an der Karl-Volkmar-Stoy-Schule

Dirk Hoffmeister, Stefan Wogawa und Roberto Kobelt wollen nun eine eigene parlamentarische Gruppe bilden und haben mit „Deine Stimme zählt“ eine neue Partei gegründet. Parteivorsitzender ist Dirk Hoffmeister, der bis 2024 als Abteilungsleiter für die weiterführenden Schulformen an der Karl-Volkmar-Stoy-Schule in Jena gearbeitet hat.

Der BSW-Kreisverband Jena-Saale-Holzland blickt indes kämpferisch nach vorn: „Die Arbeit des Kreisverbandes wird unter dem Wegfall von Dirk Hoffmeister nicht leiden. Vielmehr gibt uns sein Austritt die Möglichkeit, bildungspolitisch neue Akzente zu setzen“, heißt es.

red