Die Junge Union in Thüringen will den unter Rot-Rot-Grün eingeführten Feiertag zum Weltkindertag wieder abschaffen. „Familien brauchen nicht einen zusätzlichen freien Tag im Jahr, sondern eine spürbare und dauerhafte finanzielle Entlastung”, sagte der Vorsitzende der Jugendorganisation der CDU, Lennart Geibert. Thüringen solle sich auf Bundesebene für eine stärkere Entlastung von Eltern bei der Einkommensteuer einsetzen.

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Hauptstadt Inside von Jörg Quoos, Chefredakteur der FUNKE Zentralredaktion
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In Thüringen ist der Weltkindertag seit 2019 ein gesetzlicher Feiertag. Die damalige rot-rot-grüne Landesregierung unter Bodo Ramelow (Linke) hatte ihn damals eingeführt. Damit hatten die Thüringerinnen und Thüringer kurz vor der damaligen Landtagswahl im Herbst 2019 einen zusätzlichen Tag frei. Thüringen ist das einzige Bundesland in Deutschland, in dem der Weltkindertag gesetzlich geschützt und arbeitsfrei ist.
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Linke will Feiertage am Wochenende nachholen
Geibert erklärte, dass die Thüringer CDU-Fraktion schon damals auf wirtschaftliche Folgen bei einer Einführung eines weiteren Feiertages verwiesen hat. Zudem müsste in bestimmten Branchen trotzdem gearbeitet werden. „Betroffen sind insbesondere Beschäftigte im Gesundheits- und Pflegebereich, in der Gastronomie oder im Hotelgewerbe, für die die Arbeit an Feiertagen weitergeht.”
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In diesem Jahr fällt der Weltkindertag am 20. September auf einen Sonntag. Die Thüringer Linke forderte, den Feiertag deshalb nachzuholen. „Die Menschen in Thüringen dürfen nicht um ihre verdiente Freizeit betrogen werden. Sie müssen Feiertage, die auf ein Wochenende fallen, nachholen können”, sagte Linke-Co-Chef Ralf Plötner. Es brauche eine Nachholregelung im Feiertagsgesetz. Andere Länder wie Belgien oder Luxemburg hätten eine solche Regelung bereits.
dpa





