US-Präsident Donald Trump hat den chinesischen Staatschef Xi Jinping mit militärischen Ehren am Weißen Haus empfangen. Trump und seine Ehefrau Melania begrüßten Xi und seine Ehefrau Peng Liyuan am Donnerstag zu den Klängen einer Militärkapelle. Anschließend schritten sie über einen roten Teppich ins Weiße Haus.

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Hauptstadt Inside von Jörg Quoos, Chefredakteur der FUNKE Zentralredaktion
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Trump sagte in seiner Begrüßungsrede, er werde mit Xi „drängende Fragen“ besprechen. Dazu gehörten Sicherheit, Technologie und „Superintelligenz“. Mit diesem Begriff bezeichnet der 80-Jährige die Künstliche Intelligenz (KI). Es sei „auch Chinas Position“, KI nicht staatlich zu regulieren, hatte Trump zuvor betont.
News aus den USA
Xi lädt 100.000 US-Studierende nach China ein
Xi sprach sich für eine verstärkte Zusammenarbeit zwischen den beiden größten Volkswirtschaften der Welt aus. China und die Vereinigten Staaten trügen „eine historische Verantwortung für die Förderung der menschlichen Entwicklung und des Fortschritts“, sagte er. „Wir sollten die Kommunikation stärken.“ Zudem lud Xi 100.000 US-Studierende ein, in den kommenden fünf Jahren China zu besuchen.
Bei dem anschließenden Gespräch zwischen Trump und Xi dürfte es auch um konfliktreiche Themen wie den Handel, den Iran-Krieg und den Ukraine-Krieg gehen. Für den Abend war ein Staatsbankett für Xi und seine Frau Peng geplant. An ihm sollten die Chefs mehrerer Tech-Konzerne wie Elon Musk und OpenAI-Geschäftsführer Sam Altman teilnehmen.
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Es ist der erste Besuch von Xi und seiner Ehefrau in Washington seit mehr als einem Jahrzehnt. Die US-Regierung sprach von einem „Meilenstein in den Beziehungen zwischen den beiden Ländern“.
Als Kampfjets über seinen Kopf donnern, verzieht Trump das Gesicht
Als Zeichen der Ehrerbietung hatte Trump den Gast aus der Volksrepublik am Mittwochabend persönlich auf dem Militärflughafen Joint Base Andrews bei Washington empfangen. Dort irritierte der US-Präsident mit seinem Outfit und seinem Verhalten. Tausende Internetnutzer teilten Videoaufnahmen, auf denen Trump am Mittwoch auf dem Militärflughafen Joint Base Andrews bei Washington beim Lärm durch den Überflug von Kampfjets gequält das Gesicht verzieht, während Xi völlig ungerührt neben ihm steht.

Zahlreiche Kommentare rief in Onlinenetzwerken zudem hervor, dass Trump bei Temperaturen von rund 18 Grad Celsius zum Mantel schwarze Handschuhe trug. Einige Nutzer mutmaßten, der 80-Jährige wolle damit blaue Flecken an den Händen kaschieren, mit denen er in der Vergangenheit zu sehen war.
Auf Kritik stieß zudem der rote Teppich, den Trump für Xi vor der Gangway des chinesischen Präsidentenfliegers ausrollen ließ. Der US-Präsident hofiere „den chinesischen Diktator Xi“, hieß es im Nutzerkonto „Republicans against Trump“ (Republikaner gegen Trump) auf X - ähnlich wie bereits den russischen Präsidenten Wladimir Putin bei einem Gipfel in Alaska vor gut einem Jahr. „Anstatt für Arbeiter und Bauern zu kämpfen, ist Donald Trump damit beschäftigt, dem Präsidenten Chinas einen roten Teppich auszurollen“, spottete die Senatorin Elizabeth Warren von der Demokratischen Partei.
fmg/AFP









