Kritik an den Plänen der Bahn

Dingelstädt (Eichsfeld) Die Bahn-Verbindungen von und nach Erfurt und Göttingen sollen sich verschlechtern - die Grünen kritisieren die geplanten Einschnitte im Bahn-Fahrplan ab 2014."Beim Entwurf des Jahresfahrplans 2014 liegen Licht und Schatten dicht beieinander: Besonders der Wegfall des

Dingelstädt (Eichsfeld) Die Bahn-Verbindungen von und nach Erfurt und Göttingen sollen sich verschlechtern - die Grünen kritisieren die geplanten Einschnitte im Bahn-Fahrplan ab 2014.

"Beim Entwurf des Jahresfahrplans 2014 liegen Licht und Schatten dicht beieinander: Besonders der Wegfall des morgendlichen Pendlerzugs nach Erfurt und die Spätverbindung von Erfurt ins Eichsfeld sowie die Richtung Westen sind für die Fahrgäste jedoch empfindliche Einschnitte. Hier werden die treuesten Bahnreisenden getroffen", beklagt Michael Hoffmeier von den Eichsfelder Grünen.

Wenn der letzte Zug künftig schon um 20.31 Uhr die Landeshauptstadt in Richtung Eichsfeld verlasse, sind berufliche Abendtermine und der Besuch kultureller Veranstaltungen ausgeschlossen. Auch Fernreisenden, die auf Spätverbindungen angewiesen sind, werde jede Flexibilität genommen. "Die Nahverkehrsservicegesellschaft muss den Fahrplan an dieser Stelle erheblich nachbessern", fordert Hoffmeier.

"Der letzte Regionalzug nach Göttingen soll ab Herbst nicht mehr in Silberhausen halten, und die letzte Bahn von Erfurt nach Leinefelde fährt gar nicht mehr. Dabei wird die Forderung des Kreistages, den Bahnhof Heiligenstadt zu stärken, überhaupt nicht berücksichtigt. Im Gegenteil: Der letzte Zug Richtung Westen soll auch gestrichen werden", kritisiert Hoffmeier. Das sei kontraproduktiv. Besonders die Verschlechterungen der Abendverbindungen von Erfurt über Mühlhausen ins Eichsfeld werden dazu führen, dass mehr Menschen aufs Auto umsteigen. "Gemeinsam mit den Bündnisgrünen im Unstrut-Hainich-Kreis appellieren wir vor allem an die Landesregierung, sich für die Pendler insbesondere aus dem Raum Nordthüringen einzusetzen und diese Planungen zu korrigieren", betont Michael Hoffmeier. Er hofft auf eine Lösung im Sinne der Eichsfelder Bahn-Kunden.

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