Stadträte hinterfragen Bruno-Schmidt-Straße in Langewiesen

Kurz vor der Entscheidung im Ilmenauer Stadtteil haben Bürger aus Langewiesen Bedenken hinsichtlich der Umbenennung der Neuen Straße angemeldet.

Ob die Neue Straße in Langewiesen nicht doch künftig eine Verlängerung der Kniebergstraße werden könnte, wird noch einmal diskutiert.

Ob die Neue Straße in Langewiesen nicht doch künftig eine Verlängerung der Kniebergstraße werden könnte, wird noch einmal diskutiert.

Foto: zgt

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<p>Eigentlich befindet sich der Prozess der Straßenumbenennungen in Ilmenau und den Ortsteilen nach der Gebietsreform bereits auf der Zielgeraden. Am Donnerstag stimmte der Hauptausschuss über die neuen Bezeichnungen ab und in zwei Wochen folgt der Stadtrat. Doch nun wurde im Fall von zwei Straßen noch einmal Redebedarf angemeldet. Betroffen ist auch Langewiesen.</p> <p>Denn in dem neuen Ortsteil ist offenbar nicht jeder glücklich darüber, dass die heutige Neue Straße einmal Bruno-Schmidt-Straße heißen soll – der Name des einstigen Forstmeisters (1918 – 2015). Wie einige Langewiesener bei einer öffentlichen CDU-Fraktionssitzung diese Woche im Ortsteil anmerkten, sei der durchaus verdiente Bürger zu DDR-Zeiten auch ein überzeugtes Mitglied der Sozialistischen Einheitspartei Deutschlands (SED) gewesen sein. Die beiden Stadtratsmitglieder Andreas Bühl und Thomas Fastner (beide CDU) baten die Stadtverwaltung daher im Vorfeld der Stadtratssitzung um eine Biografie von Bruno Schmidt. "Ich kann nur abstimmen, wenn ich auch die Hintergründe kenne", sagte Bühl.</p> <p>Lesen Sie mehr in unserer gedruckten Ausgabe vom Samstag, oder später hier.</p>

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