Wir ziehen Bilanz: Heydas Ortsdurchfahrt fast vollständig saniert

Heyda (Ilmkreis). Die Zeiten, in denen der Ilmenauer Ortsteil die schlechtesten Straßen vorzuweisen hatte, sind inzwischen vorbei.

Dieser Abschnitt der Schmerfelder Straße ist bereits im Jahr 2013 saniert worden. Ein weiteres Stück im Ort soll in diesem Jahr folgen. Foto: Ralf Ehrlich

Dieser Abschnitt der Schmerfelder Straße ist bereits im Jahr 2013 saniert worden. Ein weiteres Stück im Ort soll in diesem Jahr folgen. Foto: Ralf Ehrlich

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In Heyda hat sich in den vergangenen Jahren vor allem hinsichtlich der Erneuerung von Straßen einiges getan. Nun ist noch ein kurzes Stück in Richtung Schmerfeld dran, dann ist die einstige Buckelpiste in Heyda passé. Begonnen wurde zudem 2013 mit der Erneuerung der Überlandstrecke nach Martinroda. Die Straße wurde vom Land an die Stadt Ilmenau abgegeben - und hätte eigentlich ganz aufgegeben werden sollen, erinnert sich Ortsteilbürgermeister Thomas Schäfer (CDU) an Verhandlungen mit dem Land. Die Straße dient aber nicht nur den Einwohnern als wichtige Spange - auch der Schulbus rollt darüber. Nun wird sie von der Stadt mit Hilfe von Fördermitteln erneuert.

Kleinere Maßnahmen wurden dagegen am Bauhof und der Feuerwache durchgeführt. Nach dem Hochwasser im Frühjahr musste überdies ein Stück des Rundwanderweges um die Talsperre wieder instand gesetzt werden, nachdem ein Erdrutsch die Route zugeschüttet hat. Der Sandhasenweg, der ebenfalls fortgespült wurde, wird in diesem Frühjahr gebaut, kündigt Thomas Schäfer an.

Hinsichtlich des gesellschaftlichen Lebens im Dorf war aus seiner Sicht das vergangene Jahr von einem "traurigen Kapitel" geprägt. Erstmals nach 17 Jahren musste das Dorffest abgesagt werden, weil die Organisatoren die Gema-Gebühr nicht stemmen konnten. Nicht besser bestellt ist es um die Kirmes im Ort. "Dabei war Heyda einmal eine Kirmeshochburg", weiß Schäfer. Veranstaltet wird die Kirmes von einem lockeren Verband junger Leute - sie tragen auch das finanzielle Risiko. Ob es deswegen in diesem Jahr zu einer Neuauflage kommt, ist offen.

Eine feste Größe sind Heydas Faschingssitzungen. Die Qualität des Programms hat sich herumgesprochen; die Besucher kommen selbst von außerhalb zu den Büttenabenden, die diesmal unter dem Motto "Heyda - ein germanisches Dorf" stehen.

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