Praktische Übungen, kleine Küchenarbeit, viele Gespräche, Bewegung und spielerisches Gedächtnistraining – mit vielen Ideen und speziellen Programmen versuchen die Pflegekräfte in Seniorenheimen, die Selbstständigkeit demenzkranker Bewohner, ihre Fähigkeiten und Fertigkeiten so lange wie möglich zu erhalten.

Jeden 2. Sonntag
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Immer öfter unterstützt „Thüringen hilft“, die Spendenaktion dieser Zeitung und der Diakonie Mitteldeutschland, mithilfe der Leser solche Projekte. Im Seniorenzentrum Andreashof Erfurt beispielsweise konnte so der Einsatz der „nichtmedikamentösen Mehrkomponententherapie“ Maks ermöglicht werden. „Dazu gehören bei den regelmäßigen Gruppentreffen Gespräche, Bewegungsübungen und das Gedächtnistraining“, erklärt Uta Schmelzer. Dafür gibt es ein spezielles Programm, um auf dem Bildschirm Dinge zu erkennen, zu ordnen und zu sortieren. Erste Erfolge gibt es auch schon: „Einige Bewohner sind etwas selbstständiger geworden.“
Im Pflegeheim der Volkssolidarität in Pößneck setzt man dafür auf den „Care Table“, einen interaktiven Bildschirm auf Rollen im XXL-Format, dessen Programme wie bei einem Handy mit den Fingern gesteuert werden. Mit vielen Programmen, Apps genannt, können Erinnerungsvermögen, Fingerfertigkeit und Konzentration spielerisch trainiert werden, mit Spielen, Memory, Tierstimmen oder Städtequiz, einzeln oder mit bis zu vier Personen. Und das E-Paper unserer Zeitung kann man auf dem „Care Table“ natürlich auch gelesen werden.

- Infos zu den Benefizkonzerten des Luftwaffenmusikkorps für „Thüringen hilft“ unter der Telefonnummer 0361/2275227.
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