1000 Leser feiern zünftig in Watzdorf. Beim Klubfest unserer Zeitung waren besonders die Führungen durch die Brauerei gefragt.

Volltreffer und Punktlandung: Nur zwei Tage nach dem letzten Flockenwirbel in Thüringen feierten am Samstag mehr als 1000 Leser dieser Zeitung bei schönstem Frühlingswetter ein Klub-Brauereifest in der Erlebnisbrauerei Watzdorf (Landkreis Saalfeld-Rudolstadt). Aus allen Himmelsrichtungen strömten langjährige Abonnenten herbei, einige waren sogar schon eine Stunde vor der geplanten Einlasszeit vor Ort. Mit Blick auf das Bühnenprogramm und den großen Andrang galt es, sich die besten Plätze zu sichern. Großer Nachfrage erfreuten sich die Führungen durch die Brauerei, die fünf Stunden lang im 20-Minuten-Takt angeboten wurden. Dabei konnten die Besucher nicht nur altes Brauereigerät im Museumsbereich einer der ältesten deutschen Brauereien besichtigen, sondern auch moderne Brauanlagen aus Edelstahl, in denen heute jährlich rund 23.000 Hektoliter Bier produziert werden. Roswitha Rögner, die mehrere Gruppen durch das historische Gebäude führte, berichtete, dass die verschiedenen Biere zu 97 Prozent aus heimischen Rohstoffen bestehen, die familiengeführte Brauerei ihre eigene Hefe züchtet und seit Jahrhunderten über eine eigene Quelle verfügt. Watzdorfer Bier werde nicht nur in Gaststätten und bei Festen ausgeschenkt, es sei mittlerweile auch in vielen Supermärkten gelistet. Damit sichere es die Arbeitsplätze von 23 Menschen. „Ich bin froh, dass bei den Thüringern ein Umdenken stattgefunden hat. Sie schätzen wieder das Bier aus der Region, hergestellt aus Rohstoffen der Region“, sagte sie.

Sudhaus der Brauerei wird sogar als Standesamt genutzt: „Total interessant“, fanden unter anderem Marie Wilk und Nicole Albrecht, die eigens aus Erfurt angereist waren, die Brauereiführung. Und sie staunten wie viele andere darüber, dass das Sudhaus der Brauerei sogar als Standesamt genutzt wird. Regionalität – das ist auch für die Zeitung das A und O. „Wir packen Thüringen nicht in die Flasche, sondern in die Zeitung“, sagte Verlagschef Michael Tallai im Gespräch mit Moderator René Pfeuffer bei der offiziellen Eröffnung. Die Journalisten seien gerade auch im Superwahljahr 2024 überall unterwegs, um zu berichten, sagte Tallai. Er sehe den Wahlen mit großer Spannung entgegen. Den traditionellen Fassanstich überließen Verlagschef und Chefredakteure allerdings lieber Brauereichef Tobias Rögner und dem Watzdorfer Bierkönig, die das mit drei Schlägen und ohne Bierfontäne souverän erledigten.

Am 1. Juni gibt es im Hainich das nächste Leserfest: Als danach „De Randfichten“ aus dem Erzgebirge die Bühne eroberten und schließlich auch den „Holzmichl“ besangen, der die Gruppe von nunmehr 20 Jahren bekannt gemacht hatte, war die Stimmung schon bestens – und es für die Festgäste völlig nebensächlich, dass es längst nicht mehr die Originalbesetzung ist, die da aufspielte. Für beste Unterhaltung sorgten auch Andreas-Gabalier-Double Tobi, der das Original sensationell imitierte, Marco Sommer mit seiner Steirischen Harmonika und die Jagdhornbläser vom Singer Berg. Als kleines Souvenir gab es für alle Leser nicht nur eine Flasche Watzdorfer Bier mit einem eigens für das Fest gestalteten Klub-Etikett, sondern auch das Versprechen: Die Exklusivangebote für Abonnenten gehen weiter – gleich am 1. Juni mit einem Familienfest zum Kindertag rund um den Baumkronenpfad im Nationalpark Hainich.

Empfohlener externer Inhalt

An dieser Stelle befindet sich ein externer Inhalt von Youtube, der von unserer Redaktion empfohlen wird. Er ergänzt den Artikel und kann mit einem Klick angezeigt und wieder ausgeblendet werden.
Externer Inhalt
Ich bin damit einverstanden, dass mir dieser externe Inhalt angezeigt wird. Es können dabei personenbezogene Daten an den Anbieter des Inhalts und Drittdienste übermittelt werden. Mehr dazu in unserer Datenschutzerklärung.