Mit versteinerten Mienen saßen die Spieler und Verantwortlichen vom Post SV Mühlhausen auf der eigenen Bank. Die klare 0:3-Niederlage in der Tischtennis-Bundesliga gegen den 1. FC Saarbrücken TT lässt die Thüringer im Tabellenkeller steckenbleiben. Vor allem hatte man den Eindruck, dass die Akteure platt sind. Die kräftezehrenden letzten Tage haben ihre Spuren hinterlassen.
Für Steffen Mengel, der diesmal auf der Bank Platz nahm, wurde diesmal Daniel Habesohn nominiert. Der Kapitän hatte sich mit einer guten Leistung in der Champions League für einen Einsatz beworben. Allerdings sah es für den Österreicher im Eröffnungseinzel gegen Darko Jorgic über weite Strecken gar nicht gut aus. Mit 3:11 und 7:11 gingen die ersten Sätze verloren, im dritten Durchgang führte der Saarbrücker schon mit 9:5. Dann aber holte Habesohn auf und gewann den Satz noch 11:9. Ein kleiner Hoffnungsschimmer, der im vierten Durchgang jedoch erlosch. Mit 8:11 und somit 1:3 ging das Duell verloren.
In der Folge hatte Irvin Bertrand gegen den deutschen Nationalspieler Patrick Franziska die Chance auf das 1:1. Und der junge Franzose spielte forsch auf, verlor den ersten Satz nach Satzball noch 10:12. Bertrand kämpfte, holte sich Satz drei und führte danach 9:5. Der finale Durchgang war möglich, doch machte Bertrand keinen Punkt mehr und verlor 1:3 (-10, -6, 6, -9).
Nach der Pause war es an Ovidiu Ionescu, eine mögliche Wende gegen Yuto Muramatsu einzuleiten. Die Hoffnungen zerstreuten sich aber schnell. Gegen das flexible Abwehrspiel des Japaners wirkte Ionescu chancenlos und viel zu inkonstant. Das glatte 0:3 (-4, -5, -3) besiegelte die deutliche Heimniederlage.
Am Sonntag steht nun noch das Achtelfinal-Rückspiel in Dzialdowo an (17 Uhr).



