André Bienek atmete auf. „Dieser Sieg war wichtig, um uns für die nächsten Aufgaben Selbstbewusstsein zu holen“, sagte der Trainer der RSB Thuringia Bulls nach dem 105:42 gegen Köln. Mit dem Kantersieg eine Woche nach der ersten Saisonpleite bei Verfolger RSV Lahn-Dill sicherten sich die Bulls den ersten Platz der Bundesliga-Hauptrunde – und damit den Heimvorteil im Halbfinale und möglichen Finale bei einem dritten Entscheidungsspiel.
Doch ehe die Vorschlussrunde mit dem Auswärtsspiel beim Tabellenvierten Hannover United am 5. April beginnt und die Bulls als Favorit nach ihrem siebten Deutschen Meistertitel greifen, wartet eine andere Aufgabe. Am kommenden Wochenende steigt in Frankfurt das Final Four des deutschen Pokalwettbewerbs. Dabei treffen die Thüringer im Halbfinale am Samstag auf ihren ärgsten Widersacher Lahn-Dill. Analog zur Bundesliga sind auch hier Wiesbaden und Hannover die anderen beiden Titelaspiranten und ermitteln den zweiten Teilnehmer des Endspiels am Sonntag.



