Die Sommerpause war kurz und der Kader erst vor ein paar Tagen final zusammengestellt. Mit den Chemnitz Niners wartete gleich im ersten Testspiel ein schwerer Gegner auf Science City Jena. Während es für Jena in der kommenden BBL-Saison darum geht, den Klassenerhalt zu schaffen, peilen die Chemnitzer wieder einen Playoff-Platz an und wollen auch im Euro-Cup, dem zweitwichtigsten europäischen Wettbewerb, ein Wörtchen mitreden.

Gleich im ersten Testspiel musste Jena auf vier Spieler verzichten. Es fehlten Sigu Jawara, Robin Christen, Eric Washington und Joe Wieskamp. So trat die Mannschaft um Trainer Björn Harmsen nur mit neun Spielern an. Vermeintlich schlechte Voraussetzungen für einen ersten Test. Doch Jena startete engagiert und beim Stand von 8:0 für die Thüringer musste Chemnitz-Trainer Rodrigo Pastore die erste Auszeit nehmen.

Science City Jena mit gutem ersten Viertel

So gab es doch etwas überraschend am Ende des ersten Viertels mit 18:20 eine Führung für Jena. Im zweiten Viertel übernahm Chemnitz dann ein wenig die Regie. Auch die Sachsen haben in der Sommerpause ihren Kader bunt durchgewürfelt und einige Neuzugänge verpflichtet. Bis zur Halbzeitpause stand es 45:38 für die Chemnitzer.

Obwohl Chemnitz besser ins Spiel fand, blieb Jena dran. Im dritten Viertel entwickelte sich ein offener Schlagabtausch. Das Viertel endete mit 21:21. Mit sieben Punkten Rückstand ging es für die Jenaer ins Schlussviertel. Hier machte sich dann ein wenig die kurze Rotation der Jenaer bemerkbar und Chemnitz wirkte etwas frischer. Trotzdem blieb Jena dran. Am Ende gewann Chemnitz mit 92:79.

Trainer Björn Harmsen zufrieden

Am Ende lässt sich nach einem ersten Testspiel natürlich noch nicht sagen, wie Jena die kommende BBL-Saison bestreiten wird. Doch Trainer Björn Harmsen wird sicher ein paar wichtige Erkenntnisse für die Saisonvorbereitung gewonnen haben. „Die Jungs haben sich reingehängt, das sind alles gute Charaktere. Vier wichtige Spieler haben noch gefehlt. Am Ende bin ich aber zufrieden“, so Harmsen nach dem Spiel.