Im Vorfeld der Bundesliga-Partie gegen den RB Zwickau mussten die Thuringia Bulls einen Ausfall vermelden. Alex Halouski konnte verletzungsbedingt nicht mitwirken. Zudem durften die Bulls-Fans gespannt sein, wie sich das Team nach den kräftezehrenden letzten Wochen mit Pokal-Final-Four und Champions-Cup in Italien präsentieren würde.
Zu Beginn des Spiels bekamen die Zuschauer einen munteren offensiven Schlagabtausch zu sehen. Beide Verteidigungen bekamen die gegnerischen Schützen zunächst nicht unter Kontrolle. Die Thüringer Rollstuhlbasketballer wurden ihrer Favoritenrolle aber gerecht und überzeugten in den ersten beiden Vierteln. 50:27 führten die Bulls zur Halbzeit.
Bulls-Quartett punktet zweistellig
Nach einem schwachen dritten Abschnitt auf beiden Seiten folgte im letzten Viertel die Rückkehr zum guten Niveau. Die Überlegenheit der Bulls blieb bestehen, sodass ein 91:50-Erfolg zu Buche stand.
Mit Arie Twigt (21), Tomas Klein (19), Vahid Azad (17) und Hubert Hager (17) punkteten gleich vier Bulls-Spieler im zweistelligen Bereich und kompensierten so das Fehlen Halouskis. Die nächste Aufgabe von Kapitän Lukas Gloßner und Co. wartet schon am kommenden Wochenende, wenn der RSV Lahn Dill zum „El Clásico“ im Bullenstall gastiert.
red


