Bis Schließung der Online-Meldung am Mittwochabend haben sich insgesamt 18.489 Läufer und Wanderer auf den verschiedenen Strecken für die 53. Auflage des GutsMuths-Rennsteiglaufes am 9. Mai angemeldet. „Dies ist ein Zuwachs von 592 Teilnehmern im Vergleich zum Vorjahr“, freut sich Präsident Uwe Albus.
Rund zwei Drittel gehen in Oberhof beim Halbmarathon sowie beim Nordic Walking-Wettbewerb in der LOTTO Thüringen Skiarena an den Start, die 2893 Wanderer werden wie bisher in der Ortsmitte auf die Strecke geschickt. 755 Wanderer starten in Neuhaus zur Marathon-Wanderung. 2853 Läufer werden zum Marathon an der Startlinie erwartet. Beim Supermarathon – die mit 73,9 Kilometern längste Strecke von Eisenach nach Schmiedefeld – liegen bislang 2164 Meldungen vor.
Nachmeldungen sind bis kurz vor dem Start in den Startorten möglich. Lediglich für die Wanderung, das Thüringer Wald Nordic Walking sowie den Juniorcross ist die Anmeldung geschlossen.
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Daniela Oemus verzichtet auf Start
Die Thüringerin Daniela Oemus, souveräne Gewinnerin im vergangenen Jahr, verzichtet diesmal auf den Rennsteiglauf, weil sie bei einem Ultralauf auf den Kanaren startet. Auch die dreimalige Supermarathonsiegerin Kristin Hempel vom USV Erfurt steht aufgrund einer Verletzung nicht an der Startlinie.
Bei den Männern ist Vorjahressieger Frank Meerbach (LG Nord Berlin) wieder gemeldet. Der aus Friedrichroda stammende Supermarathonläufer ist mindestens für einen Podiumsplatz gut. Der Vorjahreszweite Marcel Bräutigam kämpft am kommenden Sonntag in Prag bei den Europäischen Polizeimeisterschaften um den Titel im Marathon. Beim Rennsteiglauf wird er diesmal in neuer Rolle dabei sein. „Ich unterstütze meinen Sohn beim Juniorcross und kümmere mich um die Siegerehrung“, so der 38-jährige Erfurter. Eric Breitbarth, Vorjahresvierter im Marathon, startet erstmals auf der Supermarathonstrecke. Aussichtsreichster Thüringer Starter dürfte der zweimalige Thüringen Ultra-Sieger Adrian Panse vom USV Erfurt sein.

Ab Neuhaus wird auf dem Rennsteig gelaufen
Im vergangenen Jahr sorgte Samsom Tesfazghi Hayalu bei seinem Marathonsieg für ein Kuriosum. Der 32-Jährige vom SV Sömmerda musste das Feld von hinten aufrollen, weil er nicht rechtzeitig in seinen Startblock gelangen konnte. Das sollte in diesem Jahr noch schwerer werden, weil ab Neuhaus auf dem Rennsteig und nicht mehr wie bislang auf der Straße gelaufen wird. Das Wetter beim Rennsteiglauf sollte diesmal eher nach dem Geschmack des aus Eritrea stammenden Läufers sein.

Der Vorjahreszweite Leon Schübel von der SGB Stadtsteinach steht auf jeden Fall bereit. Beide trennte im vergangenen Jahr im Ziel nur etwas mehr als eine Minute. „Bei den Frauen ist für mich die Vorjahreszweite Lisa Felicitas Rihm favorisiert“, sagt Wettkampfchef Stefan Neidhardt. Die Berlinerin kommt mit der Empfehlung von starken 2:42:43 Stunden vom Hamburg-Marathon zum Rennsteig. Für Thüringen geht die Vorjahresfünfte Katja Voigtmann aus Ichtershausen ins Rennen.
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Halbmarathon ohne Roman Freitag
Die vierfache Siegerin Nadine Hübel will nach der Pause im letzten Jahr wieder auf der Halbmarathonstrecke angreifen. Die Vorjahreszweite Nadin Wälti aus der Schweiz scheint auf den Geschmack gekommen zu sein und hat ebenfalls für den Halbmarathon gemeldet. Auch die Dritte von 2024, Ilka Wienstroh (TSVE Bielefeld), kehrt auf diese Distanz zurück. Bei den Männern fehlt Seriensieger Roman Freitag (LAC Erfurt) verletzungsbedingt. Der Vorjahresdritte Florian Bochert (Bielefeld) und der Vierte Simon Pulfer (Allgäu Outlet Raceteam) stehen in den Startlöchern.
Zum 51. Mal geht Wolfgang Nadler beim Supermarathon an den Start. Der Delitzscher war bereits beim legendären Taschenlampenstart dabei – ebenso wie Rennsteiglaufmitbegründer Hans-Georg Kremer, der sich ins Feld der Wanderer mischt. Ehrenpräsident Jürgen Lange hat sich für den Halbmarathon entschieden. Der neue Präsident Uwe Albus verzichtet hingegen auf einen Start.





