Es sind dieses Mal keine 168 Kilometer, sondern nur 140. Und der Staffellauf führt auch nicht über den kompletten Rennsteig von Hörschel nach Blankenstein, sondern in einer Art Rundkurs von Schmiedefeld nach Schmiedefeld. Wechselstellen gibt es dabei in Oberhof, an der Schmücke, in Masserberg, Neustadt und Frauenwald.
Start und Ziel in Schmiedefeld
„Die alte Form war organisatorisch und logistisch nicht mehr zu stemmen“, so Christopher Gellert, Geschäftsführer der Rennsteiglauf-GmbH. „Wir mussten etwas ändern, auch wenn ein Stück Mythos verloren geht.“ Mit rund 140 Meldungen für die Neuauflage am 20. Juni – 2025 hatten 178 teilgenommen – ist er zufrieden. Die Zahl zeige, dass das Format trotz der Veränderungen angenommen werde. Dass Start und Ziel in Schmiedefeld sind, verringert den ökologischen Fußabdruck. Zudem sei es für Organisatoren und die teilnehmenden Staffeln die einfachere Variante.

Fehlendes Essen, zu viele Drohnen und Hunde
Dort waren am 9. Mai rund 15.000 Menschen beim 53. Rennsteiglauf angekommen. Der hatte bei Läufern und Wanderern wiederum für viel Begeisterung gesorgt. Aber auch manche Probleme offenbart, „die wir analysieren und für das nächste Jahr beseitigen wollen“, so Gellert.

Er erwähnt, dass mit dem Caterer in Oberhof ausgewertet werden muss, warum die Kloßparty am Freitag in der Dreifelder-Halle teilweise chaotisch ablief und weshalb es bei der Party danach am Samstag nichts zu essen gab. Störend seien insgesamt auch das erhöhte Aufkommen von Drohnen und das vermehrte Mitführen von Hunden bei der Veranstaltung gewesen.
Insofern geht der Blick zurück, aber vor allem auch nach vorn.


