Weltmeister wollen sie am 19. Juli in New Jersey werden, die 26 WM-Fahrer. Klar, wir sind Fußball-Land Deutschland. Kein anderes Ziel darf ein Trainer ausgeben. Doch auf den Finaleinzug würde ich keinen Euro verwetten.
Neuer mus auch mit 40 bei der WM spielen
Der WM-Kader ist okay. Ein Neuer, der will, muss spielen. Auch mit 40. Sonst hat Coach Nagelsmann wohl die besten deutschen Kicker eingeladen. Doch richtig Weltklasse sind neben dem Keeper vielleicht noch Musiala, Havertz oder Wirtz, wenn sie alle gesund sind. Es mangelt also eher nicht an gutem Willen, sondern an der Qualität.

Reden wir lieber statt des fünften WM-Titels über ein gutes Abschneiden. Dafür muss zuerst die Team-Chemie stimmen. Im Vorfeld der Nominierung wirkte Trainer Nagelsmann in der Neuer-Frage nicht gerade überzeugend. Doch sollte man den 38-Jährigen nicht unterschätzen. Unter Nagelsmann herrscht Disziplin. Für ein ordentliches WM-Ergebnis braucht es mit diesem Kader perfekte Taktik und eine stark verbesserte Defensive.
Bei WM droht Achtelfnal-Aus gegen Frankreich
Doch selbst mit Höchstleistung droht den Adler-Trägern in Amerika das frühe Achtelfinal-Aus. Der Spielplan hat, wenn alles normal läuft, Frankreich als Hürde für den Gruppensieger E aufgestellt. Mbappé, Dembélé, Olise. Da ist jeder Gegner Außenseiter. Vielleicht werden die Deutschen hinter der Elfenbeinküste ja Gruppenzweiter, dann warten „nur“ die Niederlande, Marokko oder Brasilien. Und da reden wir erst vom Achtelfinale.
KI wählt gleich sieben andere Spieler aus
Global Soccer Network, eine Fußball-KI, hatte übrigens gleich sieben andere Spieler für den DFB-Kader vorgeschlagen. Namen wie Martel, Stach oder Bisseck tauchten da auf. Neuer ist gar nur die Nummer zwei im Tor.
Dann doch lieber das Nagelsmann-Team.



