Am Freitag startet der FC Rot-Weiß Erfurt mit einem Heimspiel gegen den BFC Dynamo in die Regionalliga-Saison 2026/2027. Bereits an diesem Samstag eröffnete der RWE aber die neue Spielzeit, zumindest für seine Fans. Mit freiem Eintritt, vielen Aktionen für Groß und Klein und einem Testspiel gegen den KSV Hessen Kassel lockte man rund 1100 Fans in das Erfurter Cyriaksgebreite.
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Fanfest inklusive Mitmach-Aktionen: Fußball-Dart, Parkour, Menschenkicker, Beutel bedrucken – vor allem für seine jüngsten Fans stellte der Fußball-Regionalligist ein umfassendes Angebot bereit. Zudem waren die E-Sport-Abteilung und der Erfurter Fancast inklusive Live-Podcast-Aufnahme mit Ständen vertreten. Auch eine Bühne bauten die Rot-Weißen auf, auf welcher neben Musik auch zahlreiche Gäste, wie RWE-Legende Ronny Hebestreit, zum Gespräch begrüßt wurden. Sogar die Mannschaft fand vor dem Testspiel kurz Zeit für ihre Anhänger und stellte sich vor.
Viele Mitmach-Aktionen beim Fanfest: Die Bilder der RWE-Saisoneröffnung
Vierfach-Vergessen: Doch genau bei dieser Vorstellung unterlief RWE-Stadionsprecher Tom Bertram ein unangenehmer Fauxpas. Wie im Stadion holte er die Spieler alle nach und nach auf die Bühne. Anschließend ging er zum Gespräch mit den Neuzugängen über – bis die Zuschauer Til Linus Schwarz, Benjika Caciel, Romarjo Hajrulla und Benny Boboy forderten. Diese standen zu dem Zeitpunkt hinter der Bühne und wurden bei der Vorstellung vergessen. „Ich habe hier eine Liste vorbereitet bekommen, aber die ist anscheinend unvollständig“, entschuldigte sich der 39-jährige Bertram. Die vier Betroffenen nahmen die Situation mit Humor.

Drohneneinsatz: RWE-Co-Trainer Nils Weiler verfolgte die Partie gegen Kassel auf eine besondere Art. Mit Controller in der Hand steuerte er die Drohne, welche das komplette Spiel zu Analysezwecken für die Rot-Weißen aufzeichnete. „Bisher haben wir die Drohne nur im Training genutzt, jetzt aber auch intensiver zu Testspielen“, erklärt Weiler. „Wir kriegen durch die Drohne den besten Winkel auf das Spielgeschehen. Das nutzen wir dann gezielt zur Analyse“, so Weiler weiter.












