Im Mai verpasste Lokalmatador Daniel Harnisch als Vierter beim Sparkassen-Grand-Prix zum Auftakt der Steher-Saison einen Podestplatz. Doch zu einer Revanche und dem Angriff auf das Podium hat der Radsportler des RSC Turbine Erfurt in diesem Jahr keine Gelegenheit. Denn die Organisatoren mussten schweren Herzens das am 4. September geplante Rennen um das „Goldene Rad der Stadt Erfurt – um den Großen Preis der WBG Zukunft eG“ absagen.
Sanierung der Radrennbahn wird nicht rechtzeitig fertig
Grund für die Streichung aus dem Kalender ist die Sanierung der 2008 umgebauten Radrennbahn im Andreasried. Seit Juni laufen die Arbeiten, bei denen auf der 250 Meter langen Bahn der Belag neu aufgetragen wird. Aber schon jetzt ist abzusehen, dass die Generalüberholung nicht rechtzeitig fertig werden wird. „Aktuell werden die Dehnungsfugen zwischen den einzelnen Bahnabschnitten erneuert und insbesondere die im Kurvenbereich entstandenen Risse fachgerecht verfüllt“, teilte der RSC Turbine mit.

Die Erneuerung des Ovals zwingt nicht nur zur Absage des zweiten Rennens in dieser Saison. Sie kostet auch die Sportler erheblichen Aufwand. Denn zum Training müssen sie nach Chemnitz oder Cottbus ausweichen. Offen sind noch die Termine für das kommende Jahr. Geplant sind jedoch erneut mindestens zwei Rennen.
Auch interessant
Im September 2027 kehrt auch das Goldene Rad zurück. Der langjährige Hauptsponsor WBG Zukunft habe die weitere Unterstützung zugesagt. Zudem wolle man die Auszeit nutzen, um die künftigen Rennen mit neuen Ideen zu bereichern.
Bereits erworbene Eintrittskarten behalten Gültigkeit
Der RSC Turbine betonte, dass bereits erworbene Eintrittskarten für das kommende Jahr ihre Gültigkeit behalten. Wer dennoch sein Ticket zurückgeben möchte, kann dies in der Erfurter Tourist Information oder beim Verein direkt tun. Der Kaufpreis wird vollständig erstattet.




