Mehrere Landesverbände haben aufgrund technischer Probleme, fehlender Funktionen und drohender Unruhen an der Basis den Start der neuen Software Handball360 gestoppt. Sie verbleiben für die kommende Saison vorerst beim bewährten System nuLiga. Der Thüringer Handball-Verband (THV) stoppt die Umstellung ebenfalls und informierte nun die Vereine.

Ende August beginnt der Spielbetrieb

Das Präsidium wollte die Software zum ersten möglichen Zeitpunkt, der Saison 2026/27, einführen. Handball360 sei laut THV-Mitteilung derzeit nicht einsatzfähig. Das Passwesen funktioniere über große Teile nicht, auch der elektronische Spielbericht sei nicht fertig. Ende August beginnen die ersten Vereine jedoch schon mit dem Spielbetrieb. Der Start ist nun im April 2027 geplant, wenn die Qualifikation für die Saison 2027/28 ansteht.

Auch der Mitteldeutsche Handball-Verband wird mit der altbewährten Technik fortfahren. Dort spielen der HSV Bad Blankenburg und der HSV Apolda als Thüringer Vertreter. Unter anderem die Landesverbände in Bayern, Sachsen-Anhalt, Niedersachsen-Bremen und Berlin hatten in den vergangenen Tagen den Verzicht auf Handball360 erklärt.

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„Wir haben für die Einführung von Handball360 ein halbes Jahr Zeit gewonnen. Diese sollten wir als Verband und die Vereine optimal nutzen“, erklärte Lydia Müller, Geschäftsführerin des THV, in ihrer Mitteilung an die Vereine. Die Personenregistrierung laufe laut Müller bereits ordentlich an. Diesen „Flow“ dürfe man nicht abreißen lassen.