Auch im stolzen Alter von 60 Jahren denkt Guido Kunze nicht ans Aufhören. Im Gegenteil: Der Mühlhäuser Extremsportler hat die nächsten Herausforderungen bereits im Blick. Ende des Jahres geht es wieder in die USA, genauer gesagt nach New York. Der Central Park ist dann Ausgangspunkt für die neuste Idee – einen Runden-Weltrekord zu schaffen. „38 Runden zu je zehn Kilometern muss ich schaffen“, sagte Kunze im Rahmen einer exklusiven Klub-Lesung seines Buches „Viele nennen mich verrückt!“ im „Freiraum“ der Funke Medien Thüringen in Erfurt.
Auch interessant
Jede Runde soll von einer Thüringer Firma, die auch in den Staaten tätig ist, unterstützt werden. Ziel ist es, Geld zu sammeln, um Kindern eine Herz-Operation zu ermöglichen, deren Familien sie sich sonst nicht leisten können.
Viel Applaus vom gespannten Publikum
Der Ausblick auf die USA bildete den Abschluss der rund zweistündigen Lesung, die Kunze zusammen mit Thomas Hillebrandt hielt. Im lockeren Dialog gab der Mühlhäuser interessante Einblicke in sein bewegendes Leben – viele Weltrekorde inklusive. Die teils unter widrigsten Bedingungen errungenen Rekorde und Titel sorgten im proppevollen Freiraum ebenso für Applaus wie für Erstaunen. Der Kampf gegen den eigenen Körper und Geist – sei es beim Laufen oder Radfahren – imponierte. Dabei sprach Kunze mit einer Lockerheit, die die Strapazen fast schon erträglich scheinen ließ, bis „harte Fakten“ die Zuschauer wieder in die Realität zurückholten.
Auch interessant
Schon am Samstag geht Kunze in Mühlhausen auf eine kulinarische Filmreise. Dann werden im dortigen Bratwurstmuseum Aufnahmen aus dem Jahr 2022 gezeigt, die entstanden, als der Thüringer die Mongolei per Fahrrad durchquerte.





