Die Halle am Kristanplatz leerte sich am Mittwochabend so schnell wie schon lange nicht mehr. Dies lag zum einen daran, dass der Besuch der Bundesliga-Partie zwischen Post Mühlhausen und dem TSV Bad Königshofen durchwachsen war. Wohl aber auch daran, dass die Postler durch das 1:3 den nächsten Dämpfer zum Start der neuen Tischtennis-Saison kassierten.

Während die Gäste den Auswärtssieg verständlicherweise feierten, sah man bei den Thüringern entgeisterte Gesichter. „Das war von allen zu wenig“, kommentierte Posts Manager Thomas Stecher kurz und knackig das Geschehene.

Gezeigte Leistung bereitet Sorgen

Die mit guten Gefühlen in die Saison gestarteten Thüringer stehen nach dem 3. Spieltag da, wo man überhaupt nicht stehen möchte – am Tabellenende. Und obwohl noch viele Spieltage zu absolvieren sind, bereitete der Spieltag am Mittwoch Bauchschmerzen ob der Leistungen. Kay Stumper gewann zwar sein Auftakteinzel souverän, ließ sich dann aber ein sicher geglaubtes Spiel gegen den 45-jährigen Bastian Steger noch aus der Hand nehmen. Marcos Freitas fand so gut wie gar nicht statt, auch Steffen Mengel blieb im Duell mit dem Ex-Mühlhäuser Daniel Habesohn weit hinter den Möglichkeiten zurück.

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Beim nun am Wochenende in Nürnberg stattfindenden Pokalturnier trifft Mühlhausen mit dem ASC Grünwettersbach (Samstag/15 Uhr) auf einen Ligakonkurrenten, der im Vorfeld auf Augenhöhe scheint. Gewinnt man, wäre wohl Saarbrücken der nächste Gegner. Ob sich das Team von Erik Schreyer hier zumindest etwas befreien kann? Es wäre zumindest ein Wink in Richtung 4. Spieltag der Bundesliga, wo man am 6. September beim gleichen Gegner gastiert.

Bleibt auch dort ein Erfolgserlebnis aus, droht eine schwierige Saison, zumal es in dieser Spielzeit wohl einen Aufsteiger geben wird.