Einen Scheck über 500 Euro für die Jugend überbrachte Rot-Weiß-Trainer Fabian Gerber vor Anpfiff an Siemerodes Präsident Bernd Nolte, was warmen Applaus der zahlreichen Zuschauer mit sich brachte. Es war allerdings das einzige Geschenk, was der Regionalligist beim Landesklässler zuließ. Mit einer starken Vorstellung setzte sich der Favorit mit 9:0 (5:0) durch und buchte so locker das Ticket für die 3. Runde im Landespokal.

Bereits zur Pause war die Partie am Freitagabend entschieden. Anders als in der Vorsaison, als sich Erfurt erst spät sicher mit 4:0 durchsetzte, bekam das Duell im Eichsfeld ganz klar den Stempel der Rot-Weißen aufgesetzt. Nach drei Minuten eröffnete Dustin Forkel mit einem feinen Heber den Torreigen. Die Gäste dominierten auch danach nach Belieben und ließen Siemerode kaum Zeit zum Verschnaufen.

Tolle Tore bis zur Pause

In der Folge erhöhte das Gerber-Team regelmäßig. Benjamin Dreca stellte nach Pass von Mechak Tito das 2:0 her (10.), danach waren noch Artur Andreichyk (20.), wieder Forkel (25.) und Tito mit dem Halbzeitpfiff für das 5:0 zur Pause verantwortlich. Dabei ließen sich die Erfurter mit ihrem druckvollen Spiel auch nicht vom einsetzenden Regen aufhalten. Bei drei Situationen hätte man auch auf Elfmeter entscheiden können, zudem wurden Tore von Forkel und Tito wegen Abseits nicht anerkannt.

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Auch nach der Pause legte der Regionalligist vor 1665 Zuschauern nach. Forkel schlenzte in den Winkel (50.), Dreca und Luca Kerkemeyer jeweils per Kopf waren zum 7:0 und 8:0 erfolgreich (58./61.). Den Schlusspunkt setzte Tito aus Nahdistanz (89.). Siemerode präsentierte sich mit viel Leidenschaft, war aber chancenlos. RWE-Torwart Jaden Rodtnick musste nicht einmal entscheidend eingreifen.