Der ehemalige Spieler und Trainer des FC Carl Zeiss Jena, Heiko Weber, ist schwer erkrankt. Mitglieder des Fußball-Regionalligisten starteten deshalb eine Spendenaktion für den 60-Jährigen.
Heiko Weber hatte die Krebsdiagnose im Dezember erhalten und befindet sich in einer Therapie. Die Spendenaktion soll ihm eine spezielle Schmerzbehandlung ermöglichen. Bis zum Samstagabend waren schon 20.368 Euro von fast 500 Spendern gesammelt.
Heiko Weber brachte Jena zweimal in die zweite Bundesliga
Im Jahr 1988 wechselte Heiko Weber zum FC Carl Zeiss Jena. Er erzielte das letzte Heimtor im Europapokal im Spiel gegen Sampdoria Genua und schrieb Geschichte mit dem letzten Tor der DDR-Oberliga gegen den FC Energie Cottbus. Mit diesem schoss er den FCC in die zweite Bundesliga. Er blieb dem Club in Höhen und Tiefen treu. 2004 übernahm er erstmals als Trainer die erste Mannschaft, die damals in der Oberliga spielte. Innerhalb von zwei Spielzeiten gelang es ihm, die Mannschaft in die zweite Bundesliga zu führen.
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Der Fußballlehrer bekleidete später verschiedene Funktionen beim FC Carl Zeiss. So war er Sportdirektor und auch Trainer der zweiten Mannschaft. Den ZFC Meuselwitz trainierte er in der Regionalliga.

Zum 60. Geburtstag führten wir ein Interview mit ihm
„Wünschen ganz viel Kraft“: Was der Präsident des FC Carl Zeiss Jena sagt
„Wer Heiko kennt, weiß, was für ein unfassbar empathischer Mensch er ist. Er hat unseren Verein als Spieler und Trainer über 20 Jahre maßgeblich mitgeprägt. Wir stehen an der Seite Heikos, dem wir in dieser Phase ganz viel Kraft wünschen“, sagt FCC-Präsident Ralph Grillitsch. „Und wir sind sicher, dass ihm die Liebe der Fans, die er sich mit seinem Auftreten und seinen Leistungen verdient hat, ganz viel Kraft geben kann, die er jetzt – neben seinem ihm eigenen Optimismus – so dringend braucht.“
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Fans können dem beliebten Trainer eine Nachricht, Wünsche, Bilder oder Kommentare zukommen lassen. Darüber hinaus teilt der Fußballclub eine Spendenaktion bei Gofundme. „Wir sind mit Heiko durch gute Zeiten gegangen und lassen ihn in schweren Zeiten ganz bestimmt nicht allein“, erklärt der Regionalligist am Sonnabend.








