Nach seiner schweren Krebserkrankung hat sich Heiko Weber zu Wort gemeldet. Seit Sonnabend läuft eine große Spendenaktion für den ehemaligen Spieler und Trainer des FC Carl Zeiss Jena, um ihm eine spezielle Schmerztherapie zu ermöglichen.
„Ich möchte mich von ganzem Herzen für die überwältigende Anteilnahme bedanken“, schreibt der 60-Jährige. „Eigentlich war ich immer die Person, die für andere da war, motiviert hat und Menschen auf dem Weg zu sportlichen Zielen begleitete. Meine neue Rolle zu akzeptieren, fällt mir daher immer noch schwer.“
Zwischen Zweifel und Dankbarkeit: Fußballlehrer ringt mit sich
Als er von der Spendensammlung erfahren habe, sei es anfangs eine kleine Achterbahn der Gefühle gewesen. „Von Rührung und Dankbarkeit bis hin zu der Frage, ob ich die Hilfe überhaupt annehmen darf, auch wenn die Sorge um die Finanzierung meiner Behandlung, den zukünftigen Lebensunterhalt und notwendige Zusatzkosten mich täglich begleitet“, so der Fußballlehrer.
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Über 1100 Spender haben inzwischen mehr als 45.000 Euro zusammengetragen. „Die Vorstellung, dass ich so vielen Menschen etwas bedeute, dass sie bereit sind, mich bei meiner Genesung finanziell zu unterstützen, berührt mich wirklich sehr. In besseren Momenten lese ich die vielen Nachrichten und danke euch für die Motivation und die Kraft in euren Worten“, schreibt Weber. „Noch einmal so direkt vor Augen gehalten zu bekommen, wie man verschiedene Menschen bewegt hat, erinnert an die eigene Stärke – auch in solch schwierigen Phasen. Neben all den Schattenseiten habe ich auch etwas Positives aus meiner Erkrankung ziehen können. Es ist eine Freude zu sehen, wie ich meine Mitstreiter und Fans in den Vereinen geprägt habe und wie viele Kontakte aktuell wieder aufleben.“
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Weber hatte die Krebsdiagnose kurz vor Weihnachten 2025 erhalten. „Ich verspreche euch, dass ich kämpfen werde und dieses Ausmaß an Solidarität niemals als selbstverständlich sehen werde. Ich danke jedem einzelnen Unterstützer dieser Aktion und ganz besonders meiner Frau und Familie für diesen hingebungsvollen Rückhalt.“








