Kevin Lankford spielt mit dem FC Carl Zeiss Jena am Sonnabend gegen seine Ex-Mannschaft BFC Dynamo. Vor der Partie, die um 14 Uhr in der Fußballarena im Ernst-Abbe-Sportfeld beginnt, haben wir mit dem Jenaer Offensivspieler gesprochen.
Trainer Volkan Uluc geht, falls der Aufstieg nicht doch noch gelingen sollte. Wie haben Sie die Ankündigung aufgenommen?
An die Verabschiedung denke ich noch nicht. Ich werde trotzdem noch alles probieren, wir haben noch vier wichtige Spiele.
„Sind ehrlich zueinander gewesen“
Wie erklären Sie sich die Achterbahnfahrt in der Leistung der Mannschaft?
Wenn man im Fußball von Anfang an immer wüsste, wer gewinnt, würde es niemanden mehr interessieren. Wir müssen einfach an unsere Leistungsgrenze gehen. Das haben wir versucht gegen Magdeburg. Wir haben es nicht geschafft! Wir haben die Woche darüber gesprochen, sind ehrlich zueinander gewesen. Jetzt müssen wir es gegen den BFC wieder probieren. Ich bin zuversichtlich, dass wir das schaffen.
War in Magdeburg die Taktik in der ersten Halbzeit zu zurückhaltend?
Wir haben sie einfach zu sehr spielen lassen, haben das zu wenig unterbunden. Das Traurige ist, dass wir das 0:0 in die Halbzeit retten, danach besser spielen, aber vier Dinger kassieren. Das müssen wir abhaken.
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Quäntchen Glück: Kevin Lankford will es sich erarbeiten
Wenn wir uns Ihre Leistungskurve anschauen: Wie erklären Sie sich die Unterschiede zwischen herausragenden Spielen wie in Erfurt und den Partien, in denen nicht viel zusammenlief?
Ich gebe immer alles, wie jeder Fußballer. Als etwas älterer Spieler versuche ich, die Jungen mitzunehmen. Manchmal hat man das Quäntchen Glück, wie in Erfurt, wo die Schüsse reingehen. Dieses Glück muss man sich erarbeiten. Das versuche ich jetzt am Wochenende wieder.
Sie spielen gegen Ihr Ex-Team…
Das ist ein besonderes Spiel, ohne Frage. Wir wollen unseren Fans etwas bieten. Und ich bin zuversichtlich, dass wir das machen.
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Mit welchem BFC-Spieler stehen Sie noch in Kontakt?
Mit Joey Breitfeld, das ist ein guter Freund. Aber vor dem Spiel ruht der Austausch. Ich will gegen ihn gewinnen – danach können wir wieder quatschen.





