Der FC Carl Zeiss Jena hat sich in der Fußball-Regionalliga wieder an Spitzenreiter 1. FC Lok Leipzig herangepirscht. Weil der Tabellenführer der Fußball-Regionalliga gegen den BFC Preussen verlor, der FCC gleichzeitig mit viel Kampf und Mühe gegen den BFC Dynamo gewann, beträgt der Rückstand bei zwei noch ausstehenden Saisonspielen nur noch zwei Punkte. Im Traditionsduell ging der FCC durch Timon Burmeister und Manassé Eshele in Führung, ehe Leander Fritzsche es noch einmal spannend machte. Wir haben die wichtigsten Aussagen der Trainer auf der Pressekonferenz nach der Partie für Sie zusammengetragen:
FCC-Coach kritisch: effizienz bleibt in der Rückrunde ein Thema
Volkan Uluc (FC Carl Zeiss Jena): „Zwei Spiele mit starken Berliner Mannschaften, der BFC bei uns, Preussen bei Lok: Schon vor dem Spieltag hatte sich Spannung angedeutet. Und unsere Jungs mögen scheinbar auch einen Tick Drama. Wir hatten bis auf eine Aktion eine gute erste Halbzeit, wollten nach der Pause auf das zweite Tor gehen. Und Mana hat das richtige Näschen bewiesen. Dann bekommst du gefühlt mit der ersten Chance in der zweiten Halbzeit den Anschlusstreffer. Du bekommst das Spiel in Leipzig mit, wir wissen, wir müssen es gut verteidigen. Vorher haben wir die nötige Effizienz vermissen lassen, müssen das 3:0 machen. Das ist insgesamt in der Rückrunde ein Thema, da haben wir zu viel liegen gelassen. Aber heute ist es gutgegangen. Hätte uns jemand im Sommer gesagt, dass wir nach 32 Spieltagen mit 20 Siegen hier stehen, mit so einer Heimbilanz… Wir sind weiter dabei. Jeder, der den Fußball liebt, der die Regionalliga liebt, der findet cool, dass es spannend wird. Jetzt schauen wir mal, wie es weitergeht.“
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Sven Körner (BFC Dynamo): „Volkan, erstmal Glückwunsch zum Sieg. Ich fand, dass wir in der Anfangsphase extrem gut im Spiel waren. Aber wir hatten zu wenig Ertrag, Jena kommt besser rein, macht das 1:0. In der zweiten Halbzeit waren wir nicht gut drin, bekommen in der Phase das 2:0. Vorausgegangen war ein individueller Fehler. Insgesamt haben wir in der Rückrunde zu viele einfache Fehler. Jena kann danach das 3:0 machen, kann das 4:0 machen, lässt uns aber am Leben. Dann machen wir das 2:1, sind richtig gut im Spiel und es kommt zur Spielunterbrechung. Das hat unseren Rhythmus gebrochen. Dann haben wir ein paar Minuten gebraucht, den Rhythmus wiederzufinden, hatten danach gute Aktionen, eine muss ein klares Tor sein. Das ist dann einfach zu wenig für einen Punkt. Volkan, euch wünsche ich alles Gute.“





