Der FC Carl Zeiss Jena hat die Tabellenführung in der Fußball-Regionalliga am Sonntag wieder an den 1. FC Lok Leipzig verloren, aber erneut Boden gutgemacht auf den Spitzenreiter. Nach dem 1:1 der Sachsen beim Greifswalder FC gehen beide Mannschaften mit 69 Punkten ins Saisonfinale, Lok hat aber das um vier Treffer bessere Torverhältnis (+ 32) gegenüber dem FCC (+ 28).
FCC muss auf Lok-Patzer hoffen oder Schützenfest im Derby feiern
Am letzten Spieltag am kommenden Sonnabend ab 14 Uhr empfängt Jena den FC Rot-Weiß Erfurt zum Derby, Lok spielt zuhause gegen den 1. FC Magdeburg II. Die Konstellation ist klar: Wenn beide Mannschaften gewinnen, muss Jena gegen Erfurt ein Schützenfest feiern und um vier Tore höher gewinnen als der Tabellenführer. Spielt Lok nur Remis, muss Jena ebenfalls gewinnen, um den Staffelsieg zu feiern. Verliert Lok gegen die Magdeburger, die zuletzt drei Siege in Folge einfuhren, reicht dem FCC im Derby ein Punkt. Theoretisch könnte Jena sogar bei einer Niederlage Staffelsieger werden, dann muss Lok gegen Magdeburg II aber um fünf Tore höher verlieren als Jena gegen Erfurt.
Nichtangriffspakt zwischen Lok und Greifswald am Ende
In Greifswald am Sonntag ließ Tristan Wagner den Puls der FCC-Fans zuhause schnell höherschlagen. Schon in der vierten Minute traf er für die Norddeutschen und schoss den FC Carl Zeiss durch das 1:0 zumindest vorübergehend wieder an die Tabellenspitze. Lok drängte auf den Ausgleich, ließ aber beste Gelegenheiten aus und einmal rettete für die Greifswalder Defensive um den Ex-Jena-Kapitän Bastian Strietzel auch der Querbalken. So hatte die Führung der Gastgeber auch nach 45 Minuten noch Bestand.
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Nach der Pause hätte Soufian Benyamina, ebenfalls einst in Diensten des FCC, fast das 2:0 nachgelegt, traf aber nur den Außenpfosten. So blieb Lok im Spiel und schlug in der 65. Minute zurück. Ayodele Adetula zog aus spitzem Winkel einfach mal ab. GFC-Keeper Jakub Jakubov erwischte er dabei auf dem falschen Fuß. Der Torhüter ließ den aufs kurze Eck geschossenen Ball passieren – 1:1. Im Anschluss schien Greifswald der Führung näher als Lok. Doch mit dem Unentschieden schienen am Ende beide zufrieden. In den letzten Minuten herrschte ein Nichtangriffspakt, sehr zum Leidwesen des FC Carl Zeiss Jena.





