Es ist mittlerweile sieben Jahre her, da wechselte der damals noch 16-jährige Luca Wollschläger von Hansa Rostock in die U17-Mannschaft von Hertha BSC. Bei der „Alten Dame“ startete der auf Rügen geborene Stürmer seine Profikarriere. Im April 2022 gab er unter dem damaligen Hertha-Trainer Felix Magath gegen Arminia Bielefeld sein Bundesliga-Debüt. Es schien wie der Beginn einer vielversprechenden Laufbahn als Profi. Doch es sollte anders kommen. Nur ein weiterer Einsatz am darauffolgenden Spieltag sollte für Wollschläger in der Fußball-Bundesliga drinnen sein. Die beiden Spiele, sie waren nur ein zwischenzeitlicher Karrierehöhepunkt, denn anschließend ging es für den Stürmer, der mittlerweile beim FC Carl Zeiss Jena spielt, etwas holpriger weiter.

Die letzten Saisons waren alle lehrreich für mich, auch wenn ich vielleicht nicht die meiste Spielzeit gesammelt habe.

Luca Wollschläger, über seinen bisherigen Weg als Profi.

Nach seiner Premiere in der Bundesliga folgte eine enttäuschende Saison in der dritten Liga bei Rot-Weiß Essen – lediglich 56 Minuten stand Wollschläger für den Traditionsverein auf dem Feld. In den folgenden zwei Jahren rehabilitierte sich der Stürmer zwar wieder in der Regionalliga Nordost bei den zweiten Mannschaften von Hansa Rostock und Hertha BSC. Doch auch in der vergangenen Spielzeit konnte sich Wollschläger bei einem neuen Anlauf in Liga drei beim 1. FC Saarbrücken nicht durchsetzen. „Die letzten Saisons waren dennoch alle lehrreich für mich“, so Wollschläger. „Auch wenn ich vielleicht nicht die meiste Spielzeit gesammelt habe, konnte ich viel von erfahrenen Mitspielern lernen.“

DFB-Pokal FC Carl Zeiss Jena vs Darmstadt 98
Auch im DFB-Pokalspiel gegen Darmstadt kam Wollschläger nur von der Bank.© FMG | Tino Zippel

Seit diesem Sommer läuft Wollschläger also für den FC Carl Zeiss auf und trifft nun am Samstag beim Heimspiel im Ernst-Abbe-Sportfeld um 14 Uhr auf seinen Ex-Verein. Für die Zweitvertretung der Hertha traf er in 49 Ligaspielen elfmal. „Natürlich ist es ein besonderes Spiel für mich. Ich habe in dem Verein viele Erfahrungen sammeln dürfen und viel erlebt“, sagt er mit Blick auf den kommenden Gegner.

Ich freue mich einfach, alte Mitspieler wiederzusehen. Ich kenne natürlich noch viele dort, auch den Trainer und Co-Trainer.

Luca Wollschläger, freut sich auf das Spiel am Samstag.

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Ob der 23-Jährige von Beginn an starten darf, ist allerdings nicht so sicher. Erst einmal in dieser Saison vertraute Trainer Marco Grote dem Stürmer von Anfang an. Wollschläger sieht in der Konkurrenz nichts Schlechtes, sie „belebe das Geschäft“. Wohl fühle er sich auf jeden Fall in der Mannschaft, er sei gut aufgenommen worden vom Team. Ob Startelf oder nicht, Hoffnung auf einen positiven Ausgang macht sich Wollschläger allemal: „Wir werden von Woche zu Woche besser und vor allem konstanter. Das sieht man nicht nur im Spiel, sondern auch im Training.“

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Es kann also ein besonderer Tag werden für den Ex-Herthaner: „Ich freue mich einfach, alte Mitspieler wiederzusehen. Ich kenne natürlich noch viele dort, auch den Trainer und Co-Trainer. Ich glaube, es wird ein super Spiel.“

FC Carl Zeiss Jena - Hertha BSC II, Samstag, 14 Uhr, Ernst-Abbe-Sportfeld