Die Enttäuschung war den Spielern des FC Carl Zeiss Jena anzumerken. Während sie Trost in der eigenen Fankurve suchten, feierten die Fußballer des Halleschen FC am Dienstagabend auf der anderen Seite mit ihrem Anhang den 2:0-Erfolg in der Regionalliga gegen den FCC. „Es war ein Gradmesser, ein Orientierungsspiel, und wir haben verloren“, ärgerte sich Jenas Abwehrchef Sören Reddemann hinterher.
FC Carl Zeiss lässt Effektivität vermissen, Halle nicht
Er und seine Nebenleute ließen den schnellen Stanley Ratifo (50. und 71. Minute) zweimal entwischen. Auf der anderen Seite vergaben Jenas Offensivkräfte wie Luca Wollschläger und Manassé Eshele beste Gelegenheiten. „Die eine Mannschaft macht ihre Chancen, die andere macht sie nicht. Dann steht es 2:0. Für mich war es ein Pari-Pari-Spiel. Wir hatten genügend Chancen. Halle war effektiver. Das hat den Ausschlag gegeben“, analysierte Reddemann nüchtern.
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Dass sein FCC schon früh in der Saison womöglich den Anschluss an die Tabellenspitze verliert, ist ihm bewusst. „Aber das Leben geht weiter. Am Sonntag haben wir das nächste Spiel, da können wir den Kopf wieder freibekommen. Am Sonntag müssen wir vorm Tor effektiver sein, dann können wir den Bock wieder umstoßen“, richtet er seine Hoffnungen auf das Heimduell gegen Meister 1. FC Lok Leipzig. Sollten die Jenaer erneut patzen, steht im Paradies allerdings stimmungstechnisch ein ungemütlicher Herbst an.






