Perfekter Abschied für Obed Ugondu: Mit zwei Treffern beim 5:2-Erfolg über Hertha Zehlendorf verabschiedete sich der Torjäger vom FC Rot-Weiß Erfurt. 5658 Zuschauer im Steigerwaldstadion applaudierten lautstark, als er vor Spielbeginn gemeinsam mit Ben-Luca Moritz geehrt wurde.

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Im letzten Heimspiel dieser Saison mussten die Erfurter auf die gesperrten Til Schwarz und Benjika Caciel verzichten. Zudem nahm Sejdo Durakov zunächst auf der Ersatzbank Platz. Gegenüber der 1:2-Niederlage in Zwickau rückten Stanislav Fehler, Ayooluwa Adesida und Sami Chentoufi in die Startelf. Im Mittelpunkt stand jedoch gleich zu Beginn der Partie Ugondu. Er ließ die RWE-Fans in den ersten 13 Minuten zweimal jubeln.

Zwei frühe Elfmetertore durch Obed Ugondu
Gleich beim ersten Angriff wurde Adesida von Wachs im Strafraum zu Fall gebracht. Ugondu schnappte sich den Ball und ließ dem Ex-Jenaer Dedidis im Hertha-Tor vom Elfmeterpunkt keine Chance (4.). Neun Minuten später spritzte Raphael Mensah in einen zu kurz geratenen Rückpass und wurde von Dedidis unsanft gestoppt. Auch den zweiten Strafstoß verwandelte Ugondu souverän (13.).
In einer einseitigen ersten Halbzeit hätten die Rot-Weißen noch höher führen müssen. Ugondu und Mensah vergaben weitere gute Möglichkeiten. Das bestraften die Gäste in der Nachspielzeit mit dem überraschenden Anschlusstreffer. Weil Rot-Weiß das Abwehrzentrum entblößt hatte, reichte ein Steilpass aus, um Wachs freizuspielen. Diese Chance ließ sich der Zehlendorfer Stürmer nicht nehmen (1:2/45.+2).
Lucas Falcao beendet Zehlendorfer Aufbäumen
Das Tor gab dem bereits feststehenden Absteiger spürbar Auftrieb. Hertha startete schwungvoll in den zweiten Abschnitt und verpasste den Ausgleich nur knapp. Die Gäste gestalteten das Geschehen nahezu ausgeglichen, ehe die Erfurter wieder erwachten. Ein wuchtiger Kopfball von Lucas Falcao stellte den alten Abstand wieder her (3:1/67.).
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Das Tor entfachte ein Offensivfeuerwerk. Kurz darauf erhöhte der gerade eingewechselte Romarjo Hajrulla mit seiner ersten Ballberührung per Kopf auf 4:1 (71.). Vorausgegangen war eine Vorlage des mit ihm ebenfalls ins Spiel gekommenen Hinata Gonda. Für den Japaner endete mit seinem Einsatz eine mehr als anderthalbjährige Leidenszeit. Entsprechend wurde er von seinen Teamkollegen gefeiert. Erneut Falcao per Kopf schraubte das Ergebnis auf 5:1 (76.). Den Schlusspunkt setzte Hebisch aus Nahdistanz mit dem 5:2 (90.). Der ausgelassenen Stimmung tat dies jedoch keinen Abbruch.








