Meghôn Valpoort spielte ganze 14 Minuten für den FC Rot-Weiß Erfurt. Jetzt ist klar, dass weitere Einsatzzeiten nicht dazukommen werden. Denn der Angreifer, der an die SGV Freiberg ausgeliehen ist, wechselt dauerhaft zum Club aus der Regionalliga Südwest. Der 25-Jährige hatte im vergangenen Sommer in Erfurt einen Vertrag bis 2027 unterzeichnet, der nun aufgelöst worden ist.
Valpoort überzeugt in Freiberg
Valpoort, der die Staatsbürgerschaft von Deutschlands WM-Auftaktgegner Curaçao besitzt, hinterließ während der Leihe an Freiberg dort einen bleibenden Eindruck. In seinen 27 Spielen erzielte der 1,90 Meter große Mittelstürmer acht Tore und steuerte sechs Vorlagen bei. Lange spielte er mit dem Club um den Drittligaaufstieg und beendete mit seiner Mannschaft die Saison schließlich mit sechs Punkten Rückstand auf die SG Sonnenhof Großaspach auf Rang zwei.
„Meghôn hat in der vergangenen Saison gezeigt, welchen Wert er für unsere Mannschaft hat. Umso mehr freuen wir uns, dass wir ihn nun fest an den Verein binden konnten“, sagte Sportdirektor Dieter Gerstung. Schon vor mehreren Wochen trat Freiberg mit dem Wunsch an Erfurt heran, den Linksfuß fest zu verpflichten. Jetzt ist der Wechsel offiziell vollzogen worden. Rot-Weiß kassiert durch den Transfer eine Ablösesumme. Welche Summe geflossen ist, darüber vereinbarten beide Vereine Stillschweigen.
Aktuelle Nachrichten zum FC Rot-Weiß Erfurt:
Möglicherweise hätte der bullige Stürmer noch länger in Erfurt gespielt. Aber elf Tage nach seiner Verpflichtung im vergangenen August holte der FC Rot-Weiß Romarjo Hajrulla aus Cottbus zurück. Zugleich wurde Valpoort, der vom indonesischen Zweitligisten FC Bekasi City kam, nach Freiberg ausgeliehen. Mit dessen Weggang ist klar, dass der Viertligist unbedingt im Angriff nachlegen muss. Denn nach dem Abschied von Torjäger Obed Ugondu ist Valpoort als dessen Ersatz keine Option mehr.






